Elbphilharmonie Visions

Eine Biennale mit Musik für das 21. Jahrhundert.

Sie verführt, sie schockiert, sie trifft ins Herz: Die Musik des 21. Jahrhunderts ist ein Abenteuer. Und sie ist nirgendwo so zu Hause wie in einem Konzertsaal des 21. Jahrhunderts. In der Elbphilharmonie werden zeitgenössische Werke deshalb vergleichsweise oft und mit großer Begeisterung und Resonanz gespielt. Nun erhalten sie zusätzlich eine prominente Plattform: das zehntägige, alle zwei Jahre stattfindende Festival »Elbphilharmonie Visions«.

Visions im Paket: Beim gleichzeitigen Kauf von drei oder mehr Konzerten des Festivals »Elbphilharmonie Visions« ermäßigt sich der Ticketpreis automatisch um 30%.

Nachdem die für 2021 geplante Premiere Corona zum Opfer fiel, geht das neue Format nun erstmals an den Start. Von einer »Momentaufnahme der gegenwärtigen Musikwelt« schwärmt Initiator und NDR-Chefdirigent Alan Gilbert. Gleichzeitig räume das vielseitige Programm mit längst überholten Vorurteilen auf: »Viele Menschen glauben ja, zeitgenössische Musik spreche nicht zu ihnen. Dabei ist die Bandbreite heutiger Stile so riesig, dass es unmöglich ist, hier zu verallgemeinern. Musik ist so reich und vielfältig wie die Menschheit selbst.«

Das bezeugt schon das Eröffnungskonzert mit einem monumentalen Oratorium des Australiers Brett Dean, das sich mit dem zerstörerischen Einfluss des Menschen auf unseren Planeten beschäftigt. Ein neues Werk steuert außerdem die Schwedin Lisa Streich bei, die den eigens gestifteten Claussen-Simon-Kompositionspreis erhält.