»Zukunft« lautet das Motto des Internationalen Musikfests Hamburg 2025. Für das glänzende Saisonfinale gestalten die Hamburger Klangkörper und hochkarätige internationale Gäste wieder ein abwechslungsreiches Programm.
Nach Büchners berühmtem Drama komponiert, war »Wozzeck« 1925 ein Riesenerfolg. Die packende Oper um den Antihelden, der in einer schlechten Welt um Anerkennung kämpft und scheitert, ist auch 100 Jahre später noch von beeindruckender Aktualität.
An diesem Abend tauscht Starsopranistin Camilla Nylund die große Bühne gegen das intime, nahbare Format ein: Ihr Liederabend setzt die Stimmung des Fin de Siècle am Ende des 19. Jahrhunderts berührend und dramatisch in Szene.
Das Orchester wogt wie ein aufgewühltes Meer, Klangwellen rauschen und schwappen durch die Instrumentengruppen. John Luther Adams Werk »Become Ocean« setzt die großen Fragen nach Ursprung und Zukunft des Lebens in hypnotische Musik.
In Abo 5 sind Residenzkünstler Kian Soltani und mit Sir Simon Rattle, Klaus Mäkelä, Iván Fischer und François-Xavier Roth Top-Dirigenten zu erleben. Auf dem Programm: Violinkonzerte von Beethoven und Tschaikowsky, Schuberts Große C-Dur-Sinfonie u.a.
Ein Discokugel-Helm und Handschuhe, beides mit Sensoren ausgestattet, die Hirnströme und Bewegungen verarbeiten. Dazu kommen ein Flügel, Synthesizer und jede Menge Technik: Fertig ist der »Cyborg Pianist«, ein Musiker zwischen Mensch und Computer.
Die klassische Besetzung des Jazztrios mit Klavier, Bass und Schlagzeug – neu gedacht! Tin Men and the Telephone übertragen Ideen des Films auf ihre Musik. Vor- und zurückspulen, Slow Motion, Zeitraffer und Freeze: Alles möglich für die drei Musiker.
Unter der Leitung seines designierten Chefdirigenten präsentiert das SWR Symphonieorchester visionäre Werke: Boulez sorgt mit drei Orchestergruppen für spannende Klangeffekte. Bruckner entrückt in seiner letzten, unvollendeten Sinfonie in ferne Sphären.
Die Symphoniker Hamburg feiern mit Klavierlegende Martha Argerich und dem ihr gewidmeten Festival den Saisonabschluss. Zehn Tage in der Laeiszhalle, prall gefüllt mit Orchester- und Kammermusik, mit Stars und Nachwuchstalenten.
Die Reise beginnt mit Mendelssohns »Hebriden« in Schottland, das den Komponisten tief beeindruckte. Von da aus geht es mit Benjamin Brittens Violinkonzert nach Nordamerika. Mit Beethovens 2. Sinfonie endet das Konzert in der Musikstadt Wien.
Im barocken Venedig erkannte Antonio Vivaldi das Potenzial von Waisenkindern: In Chören und Orchestern entstand eine einzigartige Musikkultur, die Publikum aus ganz Europa anlockte. Der Chor Voix des Femmes spürt dieser klangschönen Epoche nach.
Bassist Milo Haggai-Cohen nimmt Werke der klassischen Musik und versetzt sie in sein Jazz-Universum. Unter dem Titel »Gravitations: Mahler« nimmt er Elemente der Originalmusik und schafft mit Jazz und Spoken Word neue Kunstwerke.
Von 0 bis 99: In den nach Altersstufen sortierten Konzertformaten und Workshops ist wirklich für alle etwas dabei – nicht nur in der Elbphilharmonie, sondern auch in den Hamburger Stadtteilen.
Abel Selaocoe brachte kürzlich den Großen Saal zum Singen. Sein Schaffen am Cello ist besonders, so besonders, dass man ihn als Grenzgänger bezeichnen kann. Doch was macht er eigentlich anders? Hört selbst im neuen Kopfhörer!
Nur noch wenige Stunden bis zum Konzert des Jahres – doch plötzlich geht einiges schief. Jetzt Teil des Elbphilharmonie-Teams werden und den Konzertabend retten, knifflige Rätsel und spannende Backstage-Touren inklusive.
Die französisch-deutsche Zukunftsforscherin erklärt im Rahmen des Festakts zur Eröffnung des IMF 2025, wieso Optimismus aus dem Handeln kommt.
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