Elbphilharmonie Talk mit Klaus Mäkelä

Der finnische Dirigent im Gespräch über den Komponisten Jean Sibelius, die Unterschiede zwischen dem Orchestre de Paris und dem Oslo Philharmonic und warum er sich als Hotelmenschen bezeichnen würde.

Er nennt sie seine zwei Familien: Das Oslo Philharmonic und das Orchestre de Paris. Seit 2020 ist der »It-Maestro der internationalen Dirigenten-Szene« (Hamburger Abendblatt) Klaus Mäkelä Chef des norwegischen Top-Orchesters und seit Kurzem auch in Paris. Aus einer Musiker-Dynastie stammend – der Großvater Geiger und Bratschist, der Vater Cellist, die Mutter Pianistin und die Schwester tanzt im finnischen Nationalballett – begann er zunächst mit dem Cello-Studium, konzentrierte sich dann aber schnell aufs Dirigieren.In der Elbphilharmonie bringt der talentierte Dirigent nicht nur den großartigen Sibelius-Zyklus auf die Bühne, sondern ist im März 2023 auch mit dem Orchestre de Paris zu Gast.

»Als Dirigent lernt man nie aus, denn Musik ist immer ein Dialog und immer in Bewegung.«

Klaus Mäkelä

Im Elbphilharmonie Talk spricht er über seine beiden Orchester in Paris und Oslo sowie darüber, wie ihn die Musik von Jean Sibelius geprägt hat. Außerdem erzählt er, warum der Beruf des Dirigenten so kommunikativ aber manchmal trotzdem auch einsam ist – und was für ihn einen guten Dirigenten ausmacht. Und er plaudert darüber, warum er sich selbst als Hotelmenschen bezeichnen würde, das Ritz in Paris nennt er zum Beispiel sein spirituelles Zuhause. »Ich wollte mir ein Apartment suchen, aber das Hotel zu verlassen hätte sich angefühlt, als würde ich mit meiner Familie brechen!«

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