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Elbphilharmonie Talk mit José Antonio Méndez Padrón

Der kubanische Dirigent im Gespräch über die blühende Musikkultur seines Heimatlandes, seine eigene Karriere und das außergewöhnliche Projekt »Mozart y Mambo«.

»Musik wird es immer geben – unabhängig von der politischen und finanziellen Lage eines Landes«, meint der kubanische Dirigent José Antonio Méndez Padrón. Er weiß, wovon er spricht. Als Kind eines Chorleiters ist er mit Musik großgeworden. Im Elbphilharmonie Talk spricht er über die blühende Musikkultur seines Heimatlandes, in dem die Chancen auf eine professionelle musikalische Ausbildung trotzdem noch zu gering sind. Auch er hätte beinahe auf eine Baseball-Karriere gesetzt – »weil es irgendwie normal ist«, erzählt er.

Dass er stattdessen mal auf der Elbphilharmonie-Bühne stehen würde, hätte er nie gedacht: »Vor drei Jahren durfte ich hier bei einer Probe vom Balthasar-Neumann-Ensemble zuschauen und habe mich sofort in den Saal verliebt«, erinnert er sich.

Der ausgebildete Sänger und Dirigent, der von allen nur liebevoll »Pepe« genannt wird, ist mit »seinem« Havana Lyceum Orchestra und der Hornistin Sarah Willis zu Gast in der Elbphilharmonie. Auf dem Programm steht das außergewöhnliche Konzertprojekt »Mozart y Mambo«, das klassische Werke von Mozart mit kubanischer Musik verbindet – das Ergebnis geht nicht nur ins Ohr, sondern auch in die Beine.

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