NDR Elbphilharmonie Orchester / Iveta Apkalna / Esa-Pekka Salonen

Sibelius / Salonen / Berlioz / Skrjabin – Internationales Musikfest Hamburg

Dieses Konzert liegt in der Vergangenheit! 15 | 29 | 49 | 71 | 82
Dieses Konzert liegt in der Vergangenheit! 15 | 29 | 49 | 71 | 82
Iveta Apkalna
Iveta Apkalna © Aiga Redmane
Esa-Pekka Salonen
Esa-Pekka Salonen © Annick Ramp
  • Foyereinlass 19 Uhr

  • Beginn 20 Uhr

  • Pause

  • Ende ca. 22 Uhr

Spannende Novität für die »Königin der Instrumente«

Für sein viertes und letztes Programm mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester im Rahmen des groß angelegten Esa-Pekka-Salonen-Schwerpunkts 2021–23 hat der multitalentierte Finne wieder ein neues eigenes Werk mitgebracht. Mit Solokonzerten für Klavier, Violine, Cello und zuletzt Klarinette hat Salonen in der Vergangenheit bereits sein besonderes Gespür für die spieltechnischen und klanglichen Charakteristika des jeweiligen Instruments bewiesen. In seinem neuen Werk »Sinfonia concertante« widmet sich der hochproduktive Komponist der »Königin der Instrumente«, also der Orgel, die ja mit ihren mannigfachen Pfeifen und Registern locker ein ganzes Orchester ersetzen könnte. Am spektakulären Surround-Instrument der Elbphilharmonie: deren Titularorganistin Iveta Apkalna.

Der Allmacht des Orgelklangs stellt der Dirigent Salonen in einem klug komponierten Programm Orchesterwerke zwischen »soft« und »powerful«, zärtlicher Liebe und fast wahnsinniger Ekstase gegenüber. Jean Sibelius fing in seiner Suite »Rakastava« (Der Liebende) mit den bescheidenen, aber ungeahnt visionären Farben von Streichorchester und Schlagzeug eher die lyrisch-gefühlvollen Momente einer jungen Liebe ein – so wie sie in den inspirierenden Gedichten aus Elias Lönnrots finnischer Volkssammlung »Kanteletar« geschildert werden.

Ähnlich machte es Hector Berlioz in seiner romantischen musikalischen Fassung der berühmten »Balkonszene« aus Shakespeares »Romeo und Julia«. Alexander Skrjabin dagegen beließ es in seinem riesig besetzten »Poème de l’extase« von 1908 nicht bei sanften Andeutungen. Sein von manchem Zeitgenossen als »obszön« empfundenes Werk gipfelt in einem wahren Orchesterrausch. »Es war wie ein Eisbad, Kokain und Regenbogen«, kommentierte das der amerikanische Schriftsteller Henry Miller.

Besetzung

NDR Elbphilharmonie Orchester

Iveta Apkalna Orgel

Dirigent Esa-Pekka Salonen

Programm

Jean Sibelius
Rakastava (Der Liebende) / Suite für Streichorchester, Pauken und Triangel op. 14

Esa-Pekka Salonen
Sinfonia concertante / Kompositionsauftrag von National Symphony NOSPR Katowice, Berliner Philharmoniker, Finnish Radio Symphony Orchestra, Philharmonie de Paris, Los Angeles Philharmonic und Elbphilharmonie Hamburg

– Pause –

Hector Berlioz
Liebesszene / aus: Roméo et Juliette / Dramatische Sinfonie op. 17

Alexander Skrjabin
Le poème de l’extase für großes Orchester op. 54

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Elbphilharmonie Sessions: Iveta Apkalna
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Video on Demand vom 10.4.2020 : Elbphilharmonie Sessions: Iveta Apkalna

Aivars Kalējs »Lux aeterna« aus dem Großen Saal der Elbphilharmonie.

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