Rising Stars 2025/26

Die besten Nachwuchsmusiker:innen Europas – ausgewählt von den großen Konzerthäusern des Kontinents. Hier stellen sie sich vor.

Heute die Stars von morgen erleben: In diesem Festival präsentieren sich sechs »Rising Stars«, ausgewählt von Europas führenden Konzerthäusern.

Jedes Jahr kürt der europäische Zusammenschluss ECHO (European Concert Hall Organisation) die besten Nachwuchsmusiker:innen und schickt sie über eine Saison auf große Tour durch die bedeutenden Konzerthäuser des Kontinents. In der Elbphilharmonie sind die Youngsters alle innerhalb von einer Woche im Kleinen Saal zu erleben. 

Mit dabei sind die von der Elbphilharmonie nominierte Cellistin Valerie Fritz oder Áron Horváth, der auf dem ungarischen Hackbrett Cimbalom mit Klassik, Jazz und Volksmusik jongliert. Das Maat Saxophone Quartet hat eine erstaunliche Vielfalt von Bearbeitungen auf dem Pult und der in Hamburg längst bekannte Pianist Giorgi Gigashvili bringt nicht nur perlenden Scarlatti, sondern auch Folklore aus Georgien mit. Die Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir spürt der Reise eines Zugvogels nach und das Trio Concept feiert die Schönheit der Nacht. 

Teil der sechs ganz verschiedenen Konzertabende sind nicht nur persönliche Einführungsgespräche mit den Künstler:innen, sondern auch Uraufführungen, die die ECHO für jeden »Rising Star« in Auftrag gibt.

Vorgestellt: Die »Rising Stars« 2025/26

Valerie Fritz

Sonntag, 18. Januar 2026 : Valerie Fritz, Violoncello

Die von der Elbphilharmonie nominierte österreichische Cellistin kommt mit Akkordeon-Begleitung – eine seltene Kombination im Konzertsaal. Die beiden widmen sich Bearbeitungen von Klassikern, aber auch besonderen Geheimtipps. Und: Sie bewegen sich dabei durch den Saal ...

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MAAT Saxophone Quartet

Montag, 19. Januar 2026 : Maat Saxophone Quartet

Ein Sound, der Spaß macht: Das in Amsterdam gegründete Saxofon-Quartett stellt seine enorme Vielseitigkeit unter Beweis – mit Bearbeitungen von Streichquartetten, Gershwins »Rhapsody in Blue« oder Nummern aus der »Dreigroschenoper«.

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Giorgi Gigashvili

Dienstag, 20. Januar 2026 : Giorgi Gigashvili, Klavier

Der lässige, georgische Pianist ist bekannt für seine Wandelbarkeit. In der Elbphilharmonie wechselt er zwischen perlendem Scarlatti, Schumann, Zeitgenössischem und traditionellen Volksliedern mit einer befreundeten Sängerin.

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Mittwoch, 21. Januar 2026 : Áron Horváth, Cimbalom

Ein seltener Gast im klasisschen Konzertsaal: das Cimbalon. Der ungarische Cimbalom-Virtuose Áron Horváth zeigt, dass das traditionelle Hackbrett-Instrument so gut wie alles kann – von Bach bis Jazz.

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Álfheiður Erla Guðmundsdóttir & Kunal Lahiry

Donnerstag, 22. Januar 2026 : Álfheiður Erla Guðmundsdóttir, Sopran

Die isländische Sängerin brilliert schon auf großen Opernbühnen. Im intimen Format des Liederabends präsentiert sie ein poetisches Programm, das den Bogen von Haydn über Rachmaninow bis Sibelius spannt. Inhaltlich dreht sich dabei alles um das Bild ziehender Vögel, einem Symbol für Freiheit und Natur.

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Trio Concept

Freitag, 23. Januar 2026 : Trio Concept

Das norditalienische Klaviertrio (Geige, Cello, Klavier) hat ein abwechslungsreiches Konzertprogramm rund um die verschiedenen Stimmungen der Nacht zusammengestellt – intim und nachdenklich, aber auch geheimnisvoll und dramatisch.

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