Elbphilharmonie Talk mit Anat Cohen

Die vielseitige Musikerin im Gespräch über die gemeinschaftsbildende Kraft der Musik, Inspirationen aus Brasilien und die »Elbphilharmonie Jazz Academy« 2023.

Die »Elbphilharmonie Jazz Academy« geht im August 2023 in die zweite Runde. Nach der Premiere 2021 kommen erneut 15 handverlesene Musikstudent:innen aus der ganzen Welt für eine Woche in der Elbphilharmonie zusammen, um sich von erfahrenen Improvisator:innen inspirieren zu lassen, Impulse zu bekommen und auch ihrerseits Impulse zu setzen. Die Riege erstklassiger Dozent:innen wird angeführt von Anat Cohen. Sie wurde in Israel geborenen und ist dort aufgewachsen, seit über 20 Jahren lebt sie in den USA.

Im Podcast erzählt diese wunderbare Musikerin, die anfangs auch Saxofon gespielt hat, warum sie inzwischen nahezu ausschließlich auf der Klarinette zu hören ist. Sie erklärt, nach welchen Kriterien sie sich ihre fulminanten Mitstreiter:innen für die »Jazz Academy« ausgesucht hat – Donny McCaslin (Saxofon), Sullivan Fortner (Klavier), Matt Wilson (Schlagzeug), Martin Wind (Bass) und Clarice Assad (Vocals, Composition) – und welche Ziele sie mit diesem Meisterkurs des Jazz verfolgt. Das wichtigste: Der menschliche Aspekt des Musikmachens.

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Dass und wie sehr Musik uns Menschen miteinander verbinden kann, empfindet und erlebt Anat Cohen nirgends so stark wie in Brasilien. Der kollektiven Magie des Choro, der Musica Popular Brasileira, all den Rhythmen, Melodien und Harmonien der brasilianischen Musik fühlt sich diese Weltbürgerin der Musik in besonderem Maße verbunden. Sie spielt sie, wo immer sie kann, ob in angeranzten kleinen Clubs Downtown in New York City oder, wie am 20. August, im Großen Saal der Elbphilharmonie, wenn sich die 15 Teilnehmenden der »Elbphilharmonie Jazz Academy« und ihre Dozent:innen zum Abschlusskonzert dem Publikum präsentieren.

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