Daniil Trifonov

Alan Gilbert & Daniil Trifonov

Unter der Leitung von Alan Gilbert spielen Star-Pianist Daniil Trifonov und das NDR Elbphilharmonie Orchester Ravels Klavierkonzert. Konzert-Stream vom 4.10.2024 nicht mehr verfügbar

Mit Maurice Ravels facettenreichem Klavierkonzert kehrt der Weltklasse-Pianist Daniil Trifonov zum NDR Elbphilharmonie Orchester zurück. Ein fulminanter Einstieg in einen rund um französischen Abend im Großen Saal: Unter der Leitung von Chefdirigent Alan Gilbert steht mit den Sinfonischen Skizzen »La mer« nach der Pause eines der bedeutendesten Werke von Ravels Zeitgenossen, Claude Debussy auf dem Programm. Mit diesem impressionistischen Meisterwerk schuf der Komponist ein farbenreiches Tongemälde vom Meer, und von den damit verbundenen Stimmungen und Erinnerungen. Ebenso vielschichtig geht es danach weiter mit einer Suite aus Ravels Ballettmusik »Daphnis et Chloé«, die mit ihren wunderschönen Klangfarben eines der beliebtesten Werke französischer Musikgeschichte ist.

Daniil Trifonov »My American Story – North« Daniil Trifonov »My American Story – North« © Dario Acosta
Alan Gilbert Alan Gilbert © Marco Borggreve

Besetzung

NDR Elbphilharmonie Orchester

Daniil Trifonov Klavier

Dirigent Alan Gilbert

Programm

Maurice Ravel
Konzert für Klavier und Orchester G-Dur

– Pause –

Claude Debussy
La mer / Drei sinfonische Skizzen

Maurice Ravel
Daphnis et Chloé / Fragments symphoniques, deuxième série

Über das Programm

Daniil Trifonov eröffnet den Abend mit Maurice Ravels Klavierkonzert G-Dur – einer Musik voller Charme und Esprit, die ganz »im Geiste der Konzerte Mozarts und Saint-Saëns’ geschrieben ist«, wie der Komponist selbst betonte. Ein temperamentvoller Peitschenschlag – und schon geht’s hinein in den stilistischen Kosmos aus impressionistischen Klängen, spanischen »Exotismen«, Jazzharmonien und -rhythmen sowie träumerischen Walzermelodien.

Danach schäumen die Wellen und fliegen die Funken daraufhin sogar im buchstäblichen Sinn: »Stürmisch und wechselhaft wie das Meer« sei sein Werk, sagte Claude Debussy über die Sinfonischen Skizzen namens »La Mer«. Die Unbeständigkeit, das Schillernde und Verschwommene des flüssigen Elements entsprach dabei genau seiner »impressionistisch« genannten musikalischen Ästhetik.

Den Abschluss im Konzert macht dann jenes Stück, das kein Geringerer als Igor Strawinsky einmal als »eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik« bezeichnete: Maurice Ravels Ballett »Daphnis et Chloé«. Das Werk entstand im Auftrag des berühmten Impresarios Sergej Diaghilew für die Ballets Russes und basiert auf einem Hirtenroman des spätgriechischen Dichters Longos. Ravel schwebte entsprechend »ein ausladendes musikalisches Fresko voll Hingabe an das Griechenland meiner Träume« vor. Die Konzertsuite Nr. 2 vereint die bekanntesten Nummern aus dem Ballett, darunter »Lever du jour« (Tagesanbruch) und »Danse générale«.

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