5 Jahre Elbphilharmonie

Wie die Zeit vergeht! Fünf Jahre ist es nun bald schon her, dass die Elbphilharmonie ihre (Saal-)Türen öffnete und die Hamburger endlich ihr neues Wahrzeichen für sich einnehmen konnten. Und sie (und viele andere) kamen! Millionenfach auf die Plaza und zu Hunderttausenden in die Konzerte. An diese Erfolgsgeschichte soll nach der Pandemie angeknüpft werden. Die Party jedenfalls ist vorbereitet. Eine ganze Woche lang wird gefeiert, im Großen und im Kleinen Saal, mit Hamburger Orchestern und berühmten Gästen von außerhalb. Zum Auftakt bringen das Philharmonische Staatsorchester und Kent Nagano in zwei Konzerten noch einmal Jörg Widmanns spektakuläres Oratorium »Arche« auf die Bühne, das dieser dem Großen Saal eigens für die Eröffnungswochen auf den Leib komponiert hatte.

Die Jahrestage selbst – der 11. Januar für den Großen Saal, der 12. für den Kleinen – gehören dann den beiden Residenzorchestern. Sowohl das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Alan Gilbert als auch das Ensemble Resonanz haben viel zeitgenössische Musik aufs Programm gesetzt und bekommen dafür prominente Unterstützung.

Jeweils zwei Gastspiele steuern das London Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle und die Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim bei; im Kleinen Saal darf man sich auf einen kammermusikalischen Abend mit Alte-Musik-Ikone Jordi Savall, den amerikanischen Jazz-Gitarristen John Scofield und Elektro-Pionierin Suzanne Ciani freuen.

Zum Abschluss der Geburtstagswoche spielt dann das Publikumsorchester im Großen Saal auf. Auch Titularorganistin Iveta Apkalna darf in dieser Reihe natürlich nicht fehlen: Ihr Geburtstagsständchen erfolgt zwei Wochen später – fast auf den Tag genau fünf Jahre nach ihrem ersten Soloabend im Großen Saal.