Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Dutilleux / Bruckner
Sylvain Cambreling kam im nordfranzösischen Amiens zur Welt. Landsmann Henri Dutilleux wurde weiter südwestlich in Angers geboren. 400 Kilometer also trennen die Geburtsorte der beiden – und doch gibt es eine viel nähere Verbindung. Nämlich geschaffen durch Musik. Einige Werke von Dutilleux befinden sich im dirigentischen Repertoire Sylvain Cambrelings, so auch das vielleicht inzwischen am häufigsten erklingende Werk aus der Feder des 2013 mit gesegneten 97 Jahren verstorbenen Komponisten: »Tout un monde lointain« für Violoncello und Orchester. »Eine ganz ferne Welt« also; als Stück Musik inspiriert durch Gedichte von Charles Baudelaire. So ist beispielsweise der zweite Satz mit »Regard« (»Blick«) überschrieben und bezieht sich auf das Baudelaire-Gedicht »Das Gift«, in dem es heißt: »Das Gift, das aus deinen grünen Augen rinnt … Seen, in denen meine Seele zittert und sich umgekehrt erblickt«. Ätherisch-faszinierende Musik, bittere Süße – und ein »giftiges« Cello …
Dieses »Gift« löst sich im Zeichen von Anton Bruckners choralartiger, dramatischer, weltaufgehender Vierter Sinfonie gänzlich auf. Diese Musik verströmt die Atmosphäre dankbarer Gelöstheit, mitschwingend ein Gefühl des angenehm Erhabenen – in Kombination mit dem inneren Bild einer herrlichen Landschaft, die bei klarem Himmel zu überblicken das Auge erfreut.
Ein Sinfonie-Beginn, an dem sich die Filmmusikkomponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ganz bewusst bedienten: eine sehr leise Streicherfläche, mit ruhenden Kontrabässen, auf denen die anderen Streicher sich tremolierend erheben. Dann ein einzelnes Horn mit einem schlichten Ruf. Eine Naturschilderung, eine Orchesterfläche voller Bilder. Kino für die Ohren.
Symphoniker Hamburg
Edgar Moreau Violoncello
Dirigent Sylvain Cambreling
Henri Dutilleux
Konzert für Violoncello und Orchester »Tout un monde lointain ...«
– Pause –
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 4 Es-Dur »Romantische«
Veranstalter: Symphoniker Hamburg
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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