Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Wagner: Siegfried-Idyll / Hisaishi: Viola Saga / Mahler: Sinfonie Nr. 4
Ein Konzert zwischen Intimität, klanglicher Neuentdeckung und symphonischer Vision, das leise beginnt, innerlich bewegt und mit einem Blick ins Licht endet: Unter der Leitung von Long Yu begeben sich die Symphoniker Hamburg auf eine musikalische Reise von privater Innigkeit über klangliche Erneuerung bis hin zu einer transzendenten, tröstlichen Utopie.
Den Auftakt bildet mit Richard Wagners »Siegfried-Idyll« ein zutiefst persönliches Werk, in dem sich kammermusikalische Transparenz und lyrische Innigkeit zu einem warmen, schwebenden Klangraum vereinen. Wagner entwirft hier keine dramatische Bühne, sondern ein musikalisches Refugium, das die Zuhörer:innen unmittelbar in eine Atmosphäre stiller Verzauberung führt.
Im Zentrum des ersten Konzertteils steht die »Viola Saga« von Joe Hisaishi, die in einer Deutschen Erstaufführung zu erleben ist. Der renommierte Filmkomponist verbindet in seinem Werk westliche Klassik und japanische Musiktradition zu einzigartigen Klangwelten. Er entdeckt das wohl meistunterschätzte Instrument des (westlichen) Orchesters neu und verbindet lyrische Intensität mit filmischer Weite zu einem Werk zwischen meditativer Ruhe und dramatischem Aufbruch. Diyang Mei, Bratschist der Berliner Philharmoniker und international gefeierter Solist, verleiht diesem Werk mit seinem warmen, gesanglichen Ton eine eindringliche Präsenz und rückt die Viola als poetische Erzählerin in den Mittelpunkt.
Den sinfonischen Höhepunkt bildet Gustav Mahlers Vierte Sinfonie, ein Werk von lichtdurchfluteter Klarheit und scheinbarer Einfachheit, hinter der sich existenzielle Tiefe verbirgt. Mahler beschließt die Sinfonie mit dem visionären Lied vom »Himmlischen Leben«, gesungen von Katharina Konradi, deren feinsinniger Sopran ideal mit der kindlich-naiven, zugleich berührend ernsten Perspektive dieses Finales harmoniert.
Am Pult ist mit Long Yu einer der profiliertesten Dirigenten unserer Zeit zu erleben, dem es mit stilistischer Souveränität und feinem Gespür für Farbenreichtum immer wieder gelingt, musikalische Welten kongenial miteinander zu verbinden.
Symphoniker Hamburg
Katharina Konradi Sopran
Diyang Mei Viola
Dirigent Long Yu
Richard Wagner
Siegfried-Idyll E-Dur WWV 103
Joe Hisaishi
Viola Saga für Orchester (Deutsche Erstaufführung)
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 4 G-Dur für großes Orchester und Sopran
Veranstalter: Symphoniker Hamburg
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
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