Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
NDR Das Alte Werk
Mit bachschen Arien und Sinfonien kombiniert das Freiburger Barockorchester zwei Passionskantaten Georg Philipp Telemanns, die der ab 1721 in Hamburg amtierende Musikdirektor möglicherweise für sich selbst als Solist geschrieben hat, für die eigene Baritonstimme. Aber er kannte ja auch noch nicht den französischen Countertenor Philippe Jaroussky und dessen betörende Gesangskünste.
»In letzter Zeit habe ich abends Bachkantaten gehört«, vermerkte der Schriftsteller Julien Green 1965 in seinem Tagebuch. »Mir war, als sei alles, was mir Musik zu geben vermag, darin enthalten. Der ganze Glaube spricht daraus. Man kann noch so viele Fehler begangen haben, immer ist da jene Freude Gottes spürbar, die hindurchweht wie der Wind durch die Bäume«.
Der »ganze Glaube« spricht auch aus einer Erzählung des Lukas-Evangeliums: Dem greisen Simeon war verheißen, er solle nicht eher sterben, als bis er den Messias geschaut habe. Im Tempel von Jerusalem nahm Simeon das Kind Jesus auf seine Arme und sprach die feierlichen Worte: »Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen«.
An diesen biblischen Lobgesang, das »Canticum Simeonis«, knüpft die Kantate »Ich habe genug« an, die der Leipziger Thomaskantor Johann Sebastian Bach 1727 vertonte. Die Musik Bachs schildert, wie Albert Schweitzer urteilte, das »himmlische Heimweh« eines Menschen, »der in allem schon von dieser Welt losgelöst ist«.
Freiburger Barockorchester
Philippe Jaroussky Countertenor
Leitung Petra Müllejans
Georg Philipp Telemann
Der am Ölberg zagende Jesus TWV 1/364 / Kantate
Jesus liegt in letzten Zügen TWV 1/983 / Kantate
Johann Sebastian Bach
Ich habe genug BWV 82
sowie Orchestersätze aus dem Kantatenschaffen Johann Sebastian Bachs
Veranstalter: NDR
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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