Münchener Kammerorchester / Pierre Bleuse

Portrait Thomas Larcher

Grenzerfahrungen eines Grenzgängers

Der französische Dirigent Pierre Bleuse und das Münchener Kammerorchester zeichnen ein buntes Portrait des Komponisten Thomas Larcher, dem die Elbphilharmonie in dieser Saison einen Schwerpunkt widmet. Solokonzerte für Viola und Violoncello rahmen die deutsche Erstaufführung eines Vokalwerks ein.

Fotografien seiner Heimat Tirol haben Larcher zu »The Living Mountain« (2020) inspiriert, das die belgische Sopranistin Katrien Baerts vorträgt. Das Werk berichtet von Grenzerfahrungen in den Bergen und versucht, »das gesamte Universum der Musik in einem Vogelschrei zu hören.«

In »Still« (2002) geht es nicht nur um Stillstand und Bewegung, sondern auch um die Stille – ein Begriff, den Larcher mit der Viola verbindet. Neben dem britischen Solo-Bratscher Lawrence Power fungiert der österreichische Pianist Aaron Pilsan als Schlagzeuger am Klavier.

Als Solistin in »Ouroboros« (2015) tritt die amerikanische Cellistin Alisa Weilerstein in Erscheinung. In diesem Stück dreht sich nicht nur die Windmaschine im Kreis: Es ist angelehnt an Johannes Brahms’ Sinfonien, in denen sich musikalische Motive weiterentwickeln und schließlich in ihre ursprüngliche Form zurückkehren.

Besetzung

Münchener Kammerorchester

Lawrence Power Viola

Alisa Weilerstein Violoncello

Katrien Baerts Sopran

Aaron Pilsan Klavier

Pierre Bleuse Dirigent

Programm

Thomas Larcher
Still
The Living Mountain für Sopran und Ensemble
Ouroboros für Violoncello und Kammerorchester

Veranstaltungsende

ca. 20:40 Uhr

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Schwerpunkt

Portrait Thomas Larcher

Veranstalter: HamburgMusik

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