Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Uccellini / Monteverdi / Merula
Es gibt wenige Sängerinnen in unseren Tagen, die ein so breites Repertoire pflegen wie die Mezzosopranistin Magdalena Kožená. Mit den stilistischen Finessen der historischen Aufführungspraxis oder der zeitgenössischen Musik ist sie ebenso vertraut wie mit romantischem Lied- oder Opernrepertoire. Einige Facetten ihrer Kunst kann man in ihrem dritten Konzert als Residenzkünstlerin der Elbphilharmonie Konzerte erleben, einer szenischen Produktion, die sich um »Starke Frauen« dreht. Musik aus dem ersten »Opernkrimi« der Geschichte etwa – denn nichts anderes ist Monteverdis »Die Krönung der Poppea«, in der es um eine Geliebte des römischen Kaisers Nero geht. Für Magdalena Kožená (als Nero) ist es die absolute Paraderolle, mit dieser Oper feierte sie einst ihren Durchbruch. Ein echtes Kunststück wagt sie dann bei »Il combattimento di Tancredi e Clorinda«. Eigentlich singen hier drei Personen, doch Magdalena Kožená stellt den (Geschlechter-) Kampf zwischen dem christlichen Tancredi, der muslimischen Clorinda und einem Sprecher ganz alleine dar. Zauberkünste der Gesangstechnik sind übrigens auch für die beiden zeitgenössischen Werke vonnöten. Berios »Sequenza III« für Frauenstimme solo von 1965 ist ein hochvirtuoser Klassiker, während sich das neue Werk des tschechischen Komponisten Marko Ivanovic auf das gefühlvolle Lamento aus der Oper »L’Arianna« von Monteverdi bezieht.
Magdalena Kožená Mezzosopran
La Cetra Barockorchester Basel
Regie Ondřej Havelka
Musikalische Leitung Andrea Marcon
Szenische Produktion: »Starke Frauen«
Marco Uccellini
Aria sopra »La Bergamasca« / aus: Sonate arie e correnti op. 3
Claudio Monteverdi
Disprezzata regina / Arie der Ottavia aus »L’incoronazione di Poppea«
Tarquinio Merula
Sonata XXIV »Ballo detto Pollicio« / aus »Canzoni overo sonate concertante per chiesa e camera« op. 12
Claudio Monteverdi
Addio Roma / Arie der Ottavia aus »L’incoronazione di Poppea«
Marko Ivanović, Claudio Monteverdi
Arianna Has a Problem
Dario Castello
Sonata XV / aus: Sonate concertate in stil moderno, libro secondo
Luciano Berio
Sequenza III für Frauenstimme
– Pause –
Biagio Marini
Passacaglio a quattro / aus: Per ogni sorte di strumento musicale diversi generi di sonate, da chiesa e da camera op. 22
Claudio Monteverdi
Il combattimento di Tancredi e Clorinda / aus »Madrigali guerrieri ed amorosi ..., libro ottavo«
Veranstalter: HamburgMusik gGmbH
Gefördert durch den Freundeskreis Elbphilharmonie + Laeiszhalle e.V.
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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