Ostern in der Elbphilharmonie

Für die einen ist es der höchste christliche Feiertag, für die anderen ein willkommener Anlass, ein paar Tage zu verschnaufen und zu viele Schokoladeneier zu essen. Aber selbst jene, denen die wahre Bedeutung des Osterfests abhandengekommen ist, können sich seiner spirituellen Dimension vermutlich nicht ganz entziehen. Hier knüpft das Osterprogramm von Elbphilharmonie und Laeiszhalle an, das über die Feiertage mit einigen ganz besonderen Konzerten aufwartet.

Der Vorverkaufsstart wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Eingeläutet wird die Osterwoche naheliegenderweise mit J.S. Bachs Matthäus-Passion, die die Kreuzigung Christi eindrücklich nachzeichnet. Mit dem Jenseits befasst sich auch die aktuelle Residenzkünstlerin Patricia Kopatchinskaja in einem sinnfällig konzipierten Programm.

Transzendenz fernöstlicher Prägung spricht aus Gustav Mahlers Vokalsinfonie »Das Lied von der Erde«. Ab Karfreitag wenden sich die Konzerte der russisch-orthodoxen Tradition zu, behutsam erneuert vom Komponisten Alfred Schnittke und mit Verve vorgetragen von Teodor Currentzis' legendärem musicAeterna-Chor. Höhepunkt und Abschluss bildet das zweitägige Gastspiel des Moskauer Bolschoi- Theaters.