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Elbphilharmonie

Das Haus

Die Elbphilharmonie ist ein Gesamtkunstwerk aus atemberaubender Architektur, exzellenter Musik und einzigartiger Lage.

Auf dem Sockel des ehemaligen Kaispeichers an der westlichen Spitze der Hafencity erhebt sich der gläserne Neubau mit seiner kühn geschwungenen Dachlandschaft. Er birgt zwei Konzertsäle, ein Hotel und Appartements. Auf der Schnittstelle zwischen Speicher und Neubau befindet sich eine großzügige, öffentlich zugängliche Plattform – die Plaza.

Die Tube

Vom Haupteingang führt eine 82 Meter lange, leicht gewölbte Rolltreppe quer durch das Gebäude zum Panoramafenster mit Hafenblick. Von dort gelangen die Besucher der Elbphilharmonie über eine zweite kurze Rolltreppe auf die Plaza und weiter zu den Konzertsälen.

Die Plaza

Die zentrale Plattform auf 37 Metern Höhe ist als öffentlicher Raum den ganzen Tag über zugänglich. Hier befinden sich die Aufgänge zu den Konzertsälen, die Hotel-Lobby, der Elbphilharmonie Shop und das Deck & Deli. Der Außenrundgang bietet fantastische Ausblicke.

Mehr über die Elbphilharmonie Plaza

Der Große Saal

Das Herzstück der Elbphilharmonie: Der große Konzertsaal mit seinen 2.100 Plätzen ist nach dem Weinberg-Prinzip gebaut. Die Bühne liegt in der Mitte und ist von terrassenförmigen Publikumsrängen umgeben. Über der Bühne schwebt ein großer Klangreflektor.

Der Kleine Saal

Ein intimer und vielseitiger Saal mit bis zu 550 Plätzen. Optimal für Kammermusik, Liederabende und Solistenkonzerte, Jazz und Weltmusik. Die flexible Bestuhlung und gute technische Ausrüstung ermöglichen auch viele andere Nutzungen.

Die Kaistudios

Die Elbphilharmonie Instrumentenwelt und die vielfältigen Mitmachprogramme sind in den Kaistudios in der 2. und 3. Etage beheimatet. Das 150 Besucher fassende Kaistudio 1 ist zudem ein Raum für experimentelle Musik, Vorträge, Workshops und Proben.

Gastronomie

In der Elbphilharmonie erwartet die Besucher ein vielfältiges gastronomisches Angebot. Über die Tube zu erreichen ist »Störtebeker Elbphilharmonie« mit Restaurant und Bier-Tastingbereich auf zwei Etagen.

Mehr über die Gastronomie

Das Hotel

Im Ostteil des Gebäudes befindet sich »The Westin Hamburg«, ein Hotel mit 244 Zimmern und Suiten, Restaurant, Bar, Wellness- und Konferenzbereich.

Mehr über das Hotel erfahren

Die Westspitze

45 Apartments mit Glasfronten und Balkonen bieten spektakuläre Ausblicke auf Elbe, Hafen und Stadt.

Großer Saal

Der Große Saal

Der Große Saal ist das Herz der Elbphilharmonie. 2.100 Zuschauer haben hier Platz. Der erste Ton erklingt beim Eröffnungskonzert am 11. Januar 2017.

Großer Saal / Weiße Haut

Die Weiße Haut

Sie sorgt für den perfekten Ton im großen Konzertsaal: Die Wandverkleidung des Saals besteht aus 10.000 minutiös gefrästen Gipsfaserplatten, die den Klang in jeden Winkel reflektieren.

Der Reflektor

Der Klangreflektor hängt an der spitz nach oben zulaufenden Decke des Großen Saals. Dem Orchester dient er als Tonreflektor, gleichzeitig beherbergt er einen Teil der Licht- und Bühnentechnik sowie das Fernwerk der Orgel.

Kleiner Saal

Der Kleine Saal

Im zweiten Saal der Elbphilharmonie, dem Kleinen Saal für 550 Besucher, sorgt eine elegant gefräste Holzverkleidung für den perfekten Klang.

Foyer Großer Saal

Die Konzertfoyers

Über viele Etagen reichen die weitläufigen, in sich verschachtelten Treppenfoyers des Großen Saals.

Foyer Großer Saal

Im Konzertfoyer

Von hier gelangen Besucher zu ihrem Platz, zur Konzertgastronomie oder zu den vielen Aussichtspunkten Richtung Hafen und Stadt.

Tube (2016)

Die Tube

Die »Tube« ist eines der architektonischen Highlights der Elbphilharmonie: Vom Haupteingang der Elbphilharmonie führt die 82 Meter lange, gebogene Rolltreppe einmal quer durch den Speicher.

Panoramafenster

Das Panoramafenster

Die Fahrt durch die sogenannte Tube führt die Besucher direkt zum Panoramafenster im 6. Obergeschoss und dann weiter zur Plaza.

Plaza (Nov 2016)

Die Plaza

Eine weitläufige Terrasse für jedermann: Hamburger, Touristen oder Konzertbesucher können hier die Architektur erkunden und auf der Außenplaza die Aussicht auf die Stadt, den Hafen und die Elbe genießen.

Plaza (Nov 2016)

Die Außenplaza

An zwei Seiten der Elbphilharmonie sind große Bögen aus der Glasfassade ausgeschnitten: ein sehr hoher Bogen Richtung Stadt und ein etwas flacherer Richtung Hafen. Durch große S-förmig gebogene Glaselemente tritt man von der Plaza auf den Rundumgang.

Dach

Das Dach

Acht große gebogene Flächen geben der Dachkonstruktion der Elbphilharmonie ihre einzigartige elegante Linienführung. 6.000 schimmernde Pailletten, die auf dem Dach montiert wurden, sorgen hier für eindrucksvolle Lichtreflexe.

Die Musik

Es gibt keine leichte oder ernste Musik. Es gibt nur gute und schlechte Musik.

Leonard Bernstein

Mehr über die Musik in der Elbphilharmonie

Elbphilharmonie Jazz

mit dem Brad Mehldau Trio

Mehr Elbphilharmonie Jazz
The Music of Strangers

Große Solisten zu Gast in Hamburg

mit Yo-Yo Ma

Mehr über die Reihe »Portrait Yo-Yo Ma«
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Das Beste, was die aktuelle Klassik zu bieten hat

Multiversum Matthias Pintscher

Mehr über Matthias Pintscher
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Mahagony Opera Group

Elbphilharmonie Festivals

Lux aeterna

Mehr über das Projekt »Lost in Thought«
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DJ Psychaleppo

Elbphilharmonie Festivals

mit DJ Hello Psychaleppo

Mehr über das Festival »Salām Syria«

Die Architektur

Die Elbphilharmonie hat drei Vorbilder: das antike Theater von Delphi, die Sportstadien-Architektur und das Zelt.

Jacques Herzog & Pierre de Meuron

Mehr über die Architekten
Kaispeicher A
©Oliver Heissner

Der Ort

Die Elbphilharmonie entsteht an einem historisch bedeutsamen Ort: im Sandtorhafen. 1875 wurde hier das damals größte Lagerhaus des Hamburger Hafens errichtet, der Kaiserspeicher. Bis in die 90er Jahre hinein wurden hier Kakao, Tabak und Tee gelagert.

Plaza (Nov 2016)
©Iwan Baan

Die Plaza

Auf 37 Metern Höhe bietet sich den Besuchern ein einzigartiges 360° Panorama über die Stadt und den Hafen. Ob Hamburger oder Tourist, ob Konzertbesucher oder Hotelgast, die Aussichtsplattform lädt jeden Besucher zum Flanieren ein.

Mehr über die Plaza
Die Fassade der Elbphilharmonie
©Gilda Fernandez

Die Glasfassade

Die Visitenkarte des Hauses: 1.000 gebogene und bedruckte Fassadenelemente verwandeln die Elbphilharmonie in einen riesigen Kristall, der die Farben und Lichter des Himmels, des Wassers und der Stadt einfängt und reflektiert. Besonders markant sind die Scheiben der Loggien in den Wohnungen und in den Konzertfoyers: Mit ihren großen Ausbuchtungen erinnern sie an riesige Stimmgabeln.

Großer Saal Foyer
©Michael Zapf

Die Foyers

Von der Plaza der Elbphilharmonie gelangen Konzertbesucher in die Foyers des Großen und Kleinen Saals. Die über viele Etagen reichenden Treppenfoyers des Großen Saals spiegeln das architektonische Konzept des Hauses wider: Mit viel Raum sind sie um den Konzertsaal herum angelegt, sodass sich beeindruckende Lichteffekte und besondere Ein- und Ausblicke für den Besucher ergeben ‒ in die jeweiligen Foyerebenen ebenso wie hinaus über die Stadt, die Elbe und den Hafen.

Blick in die Foyers

Die Akustik

Wenn man es als Akustiker schafft, dass das Publikum die große Distanz zur Musik nicht mehr wahrnimmt, hat man gute Arbeit geleistet.

Yasuhisa Toyota

Mehr über den Akustiker
Großer Saal
©Michael Zapf

Großer Saal

Im Großen Saal kommen sich Musiker und Publikum außergewöhnlich nah. Durch die Weinberg-Architektur sitzt kein Zuschauer weiter als 30 Meter vom Dirigenten entfernt. Die Wandverkleidung des Großen Saals, die »Weiße Haut«, verdankt ihren Namen den rund 10.000 Gipsfaserplatten, aus denen die Oberfläche der Wände und Decken zusammengesetzt ist. Sie reflektiert ‒ zusammen mit einem Reflektor in der Mitte des Deckengewölbes ‒ den Klang in jeden Winkel und garantiert optimalen Hörgenuss auf jedem einzelnen Platz.

Blick in den Saal
Kleiner Saal
©Michael Zapf

Kleiner Saal

Im Gegensatz zum Großen Saal folgt der Kleine Saal dem klassischen Konzept der »Schuhbox«. Hier sorgt eine elegant gefräste Holzverkleidung für den perfekten Klang. Sowohl der Große als auch der Kleine Saal der Elbphilharmonie sind akustisch autonome Räume, die vollständig vom Rest des Gebäudes entkoppelt sind. Gewaltige Stahlfederpakete isolieren jeweils die Betonschale des Saals vom Außenraum. Kein Schiffstuten dringt nach drinnen, kein noch so mächtiger Posaunenchor nach draußen.

Elbphilharmonie Kaistudio
©Michael Zapf

Kaistudios

Im Kaispeicher ist das umfangreiche Musikvermittlungsprogramm der Elbphilharmonie zu Hause, mit Konzerten für Kinder und Familien, Mitmachprojekten und Workshops für alle Altersklassen. Früher wurden hier Waren über die sogenannten Ladeluken direkt von den Schiffen ins Lagerhaus geladen. Einige Ladeluken sind heute dauerhaft ausgeklappt und werden als Balkone genutzt. Neben dem Kaistudio 1 ergänzen sechs weitere Kaistudios als Proberäume, Instrumentenwelt, Backstage- und Foyerräume den Musikvermittlungsbereich.

Die Orgel

Eine Orgel zum Anfassen

Philipp Klais

Mehr über den Orgelbauer Philipp Klais
Panorama

Auch die Orgel im großen Konzertsaal löst die Idee der Elbphilharmonie als »Haus für alle« ein: Sie schwebt nicht irgendwo hoch oben und unerreichbar, sondern ist in die Sitzreihen über drei Etagen des Saals hinein gebaut. Anfassen und Erfühlen ausdrücklich erlaubt! Damit die Oberfläche der Pfeifen dadurch nicht beansprucht wird, ist die Orgel mit einer speziell angefertigten Schutzschicht versehen.

Wie funktioniert eine Orgel?
Aufbau der Orgel

Details

  • 69 Register

    Die Orgel der Elbphilharmonie hat 69 Register, die von vier Manualen – wie die »Klaviaturen« der Orgel genannt werden – sowie dem Pedal gespielt werden. Vier Register sind zudem im Reflektor über der Bühne eingebaut.

  • Zwei Spieltische

    Nicht nur vom Spieltisch direkt vor dem Instrument sondern auch von einem mobilen Spieltisch auf der Bühne kann die Orgel der Elbphilharmonie gespielt werden.

  • 5.000 Pfeifen

    Aus fast 5.000 Pfeifen von 5 Millimetern bis über 10 Metern klingende Länge besteht die Elbphilharmonie Orgel. Der Großteil ist aus Zinn, knapp 400 sind aus Holz – das teilweise über 180 Jahre alt ist und eine besonders gute Qualität und Langlebigkeit garantiert.

  • Einzigartiger Klang

    Von »sägend, rauchig« bis »glockenartig, schillernd«: Die Klangfarben der Elbphilharmonie Orgel sind mannigfaltig und werden einen warmen und Raum füllenden Klang erzeugen. Die Orgel ist besonders auf Musik ab dem 19. Jahrhundert und die Bedürfnisse zeitgenössischer Musik abgestimmt.

Die Orgel der Elbphilharmonie

  • 1

    Windversorgung

    Die Lunge der Orgel: Die Orgel ist vergleichbar mit einem riesigen Blasorchester. Da kein Organist der Welt ausreichend Puste hat, um ihre vielen Pfeifen zu blasen, übernehmen das vier große Gebläse mit Elektromotoren. In der Windversorgung wird die Luft auf den exakt benötigten Druck reguliert und von hier durch hölzerne Kanäle zu den Pfeifen geführt.

  • 2

    Spieltisch

    Die Schaltzentrale der Orgel: Von hier aus kann der Organist jede Pfeife einzeln oder in Kombination mit anderen Pfeifen ansteuern. Jeder Klaviatur im Spieltisch (vier für die Hände und eine für die Füße) sind bestimmte Pfeifenreihen zugeordnet. Jede Pfeifenreihe bildet ein Register mit einer individuellen Klangfarbe, Gruppen von Pfeifenreihen werden »Werke« genannt.

  • 3

    Chorwerk

    Die Pfeifen des Chorwerks werden von der untersten der Klaviaturen gespielt. Sie stehen in einem großen Kasten mit Türen davor. Die Türen werden über die Tritte oberhalb der Pedaltasten geöffnet und geschlossen. Damit wird die Lautstärke variiert, der Klang schwillt an und ab. Chorwerk heißt es, weil es sich besonders für die Begleitung eines Chores eignet.

  • 4

    Hauptwerk

    Wie der Name vermuten lässt, entstehen hier die Haupt-Klangfarben der Orgel. Das Hauptwerk ist das klangliche Rückgrat der Orgel. Gespielt wird es von der zweiten Klaviatur von unten.

  • 5

    Schwellwerk

    Wie das Chorwerk, ist auch dieses Werk »schwellbar«. Gespielt wird es von der dritten Klaviatur von unten. Hier stehen viele Register, die einen sinfonischen Klang erzeugen. Anzahl und Klangfarben der Pfeifen in diesem Werk sind so gewählt, dass man das Schwellwerk ziemlich laut und auch ganz leise spielen kann.

  • 6

    Solowerk

    Gespielt von der obersten Klaviatur, enthält das Solowerk außergewöhnliche Klangfarben und einige sehr laute Register. Sie eignen sich besonders als Begleitung für Solostimmen in der Musik.

  • 7

    Großpedal

    Pfeifen dieses Werkes erklingen, wenn man die Orgel über die Pedale mit den Füßen spielt. Da hier die tiefsten Töne produziert werden, stehen hier auch die längsten und dicksten Pfeifen, darunter die größte Pfeife der Orgel. Sie ist über zehn Meter lang. Da die großen Pfeifen so viel Platz brauchen, sind sie in dieser Orgel auf mehrere Standorte verteilt. Register mit kürzeren Pfeifen stehen in der Abteilung des Kleinpedals hinter dem Solowerk.



Hinweis:
Nicht sichtbar ist das Fernwerk. Es steht in dem runden Klangreflektor, der mittig über der Orchesterbühne hängt. Das Fernwerk kann von jeder der Klaviaturen im Spieltisch gespielt werden. Es ist keiner Klaviatur fest zugeordnet.

Iveta Apkalna - die Titularorganistin

Die Königin der Instrumente ist eine vielschichtige Persönlichkeit. Ehe man sie bis in jedes Register kennt, muss man viel Zeit aufwenden. Kathedralen und Kirchen haben deshalb ihre eigenen Organisten, und auch die Orgel der Elbphilharmonie wird von einer renommierten Künstlerpersönlichkeit betreut: Iveta Apkalna. Gemeinsam mit dem Team der Elbphilharmonie entwickelt sie Programmideen für die Orgel, tauscht sich mit Gastorganisten über die Besonderheiten des Instrumentes aus und ist natürlich auch im Konzert zu erleben.

StartEin Wahrzeichen entsteht

Stöbern Sie in der Entstehungsgeschichte der Elbphilharmonie

© Werbeck

1875Der Kaiserspeicher

Ein alter Hafen-Speicher aus dem Jahr 1875 ist Ausgangsbasis für die heutige Elbphilharmonie. Mit 19.000 Quadratmetern Lagerfläche war der Kaiserspeicher der größte Speicher im Hamburger Hafen. Zudem der einzige, der von den Seeschiffen direkt angefahren werden konnte. Im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde der Kaiserspeicher 1963 gesprengt.

© Werbeck

1966Kakao, Tabak, Tee

An die Stelle des zerstörten und gesprengten Kaiserspeichers trat 1966 der neue Kaispeicher A. Mit dem Entwurf wurde der Hamburger Architekt Werner Kallmorgen beauftragt. Der Kaispeicher A war auf die Lagerung von Stückgut wie Kakao, Tabak und Tee ausgerichtet.

© Speicherstadtmuseum / Zoch

2003Am Zeichenbrett

Mit dem Anstieg des Containertransports hatte der Kaispeicher A in den 90er Jahren an Bedeutung verloren und stand schließlich leer. 2003 beauftragte der Hamburger Projektentwickler Alexander Gérard die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron mit einer Projektskizze für ein neues Konzerthaus auf dem Dach des alten Kaispeichers. Am 28. Februar 2007 beschloss die Hamburgische Bürgerschaft schließlich einstimmig den Bau der Elbphilharmonie. Bereits am 2. April wurde der Grundstein gelegt.

2008Platz für Neues

Für den Bau der Elbphilharmonie wurde der alte Speicher komplett entkernt. Die Speicherfassaden blieben dabei erhalten. 1.111 Stahlbetonpfähle verankerten je her den Speicher in der Elbe. Bis Anfang des Jahres 2008 kamen noch circa 650 Pfähle hinzu. Das Fundament der Elbphilharmonie wurde gegossen.

© Oliver Heissner

2010Hoch hinaus

Auf dem entkernten Kaispeicher wuchs die Elbphilharmonie um weitere 17 Stockwerke an. 2010 stand bereits das letzte Geschoss: der 25. Stock. Im 9. Obergeschoss, dem ersten über dem alten Speicher, wurde mit der Montage der charakteristischen Glasfassade begonnen.

© Oliver Heissner

2013Neu geordnet

Im April 2013 erfuhr das Projekt Elbphilharmonie – nach vielen Monaten Baustopp – eine Neuordnung. Der Innenausbau schritt daraufhin in großen Schritten voran: Die ersten 21 Elemente der Weißen Haut wurden in den oberen Rängen des Großen Saals montiert. Die 10.000 Wand- und Deckenelemente bestehen aus einer Naturgips-Altpapier-Mischung und sorgen für die einzigartige Akustik im großen Konzertsaal.

© Oliver Heissner

2014Das letzte Puzzlestück

Die letzte Glasscheibe findet ihren Platz: Fünf Monteure befestigten am 31. Januar 2014 das letzte von 1.100 Glaselementen am Rand des geschwungenen Gebäudedachs. Die Elementfassade ist damit geschlossen und die Elbphilharmonie äußerlich fertig gestellt.

© Yvonne Ehnert

2016Die Plaza

Zwei Monate vor der Eröffnung des Konzertbereichs öffnet am 4. November 2016 die Elbphilharmonie Plaza: eine weitläufige Terrasse und zugleich ein neuer öffentlicher Platz für Hamburg. Die Plaza verbindet den traditionellen Speicher und den neuen Glasaufbau der Elbphilharmonie gleichsam als Fuge zwischen den Gebäudeteilen. Durch große S-förmig gebogene Glaselemente können die Besucher an zwei Stellen die »Außenplaza« betreten, einen 360° Rundgang.

© Oliver Heissner

2017Große Eröffnung

Am 11. Januar 2017 wird die Elbphilharmonie feierlich eröffnet: Unter den Gästen sind die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und zahlreiche weitere hochrangige Gäste aus Politik und Kultur. Im Großen Saal gibt das NDR Elbphilharmonie Orchester unter seinem Chefdirigenten Thomas Hengelbrock das erste Konzert. Einer der Höhepunkte: die Uraufführung eines eigens für diesen Anlass komponierten Auftragswerks des deutschen Gegenwartskomponisten Wolfgang Rihm.

© Michael Zapf