»Überlebensmusik«: Ensemble Resonanz

2. Internationales Musikfest Hamburg

Dieses Konzert liegt in der Vergangenheit! 13 | 17 | 23 | 29
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Ensemble Resonanz
Ensemble Resonanz © Jann Wilken
  • Foyereinlass 19 Uhr

  • Beginn 20 Uhr

Beschreibung

Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, sei barbarisch, meinte der Philosoph und Musiktheoretiker Theodor Adorno. Imre Kertész dagegen, Literaturnobelpreisträger und einer der letzten Auschwitz-Überlebenden, wählte den entgegengesetzten Weg – und inspirierte damit Komponisten wie Stefan Litwin zu Werken wie »..., die Hölle aber nicht.«.

»Ich wollte immer verstehen, warum die Menschen so sind. Es ging darum, eine Sprache zu finden für den Totalitarismus.« Und diese Sprache hat Imre Kertész gefunden. Die Werke des ungarischen Schriftstellers bilden die Grundlage einer Wort-Ton-Collage, die das Ensemble Resonanz 2014 auf CD herausbrachte und auf der sich auch »..., die Hölle aber nicht.« von Stefan Litwin findet.

Anders als Kertész überlebte Gideon Klein die Lager der Nationalsozialisten nicht. Viele seiner Werke, darunter die aufwühlende Partita, entstanden in Gefangenschaft.

Mieczysław Weinberg konnte zwar vor den Nazis nach Russland fliehen, sah sich dort aber dem Terror Stalins ausgesetzt. Seine Musik hingegen feiert trotzig das Überleben.

Besetzung

Ensemble Resonanz

Stefan Litwin Klavier

Johann-Michael Schneider Sprecher

Dirigent Gergely Madaras

Programm

Gideon Klein / Vojtěch Saudek
Partita für Streichorchester WV 23a

Stefan Litwin
»..., die Hölle aber nicht.« für Sprecher, Klavier und Streicher

– Pause –

Mieczysław Weinberg
Kammersinfonie Nr. 1 op. 145

Festival

Internationales Musikfest Hamburg 2016

Veranstalter: HamburgMusik gGmbH

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