Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
»Die Winterreise«
Wenn ein Tenor Schuberts »Winterreise«, diesen »Zyklus schauerlicher Lieder« (Schubert), so schön und düster interpretieren kann, wie der Komponist ihn anlegte, dann der international gefeierte Liedsänger Ian Bostridge. Dieses Mal nicht mit Klavierbegleitung, sondern in der Orchesterfassung von Hans Zender. Dafür gesellt sich das für seine Uraufführungen bekannte portugiesische Remix Ensemble Casa da Música unter Leitung des Dirigenten Peter Rundel hinzu.
Die Reise durch gefrorene Landschaften und ins Innere eines Lebensmüden komponierte Franz Schubert nach langer, schwerer Krankheit. Sein Freund Johann Mayrhofer schrieb: »Dem Leben war die Rosenfarbe abgestreift; für ihn war Winter eingetreten.« Sein Förderer Joseph von Spaun begegnete ihm kurz vor der ersten Aufführung: »Schubert war seit einiger Zeit düster gestimmt. Auf meine Frage, was in ihm vorgehe, sagte er nur: ›Nun, ihr werdet es bald hören und begreifen‹.«
Einen solchen Versuch des Verstehens unternahm Hans Zender 1993, als er diese »Ikone der Musiktradition« neu arrangierte. Mit seiner »komponierten Interpretation« schickt er das Ensemble auf Wanderschaft durch musikalische Welten. Er überspitzt die ästhetischen Anlagen wie beispielsweise die archaischen Klänge von Akkordeon und Gitarre, lässt die damalige Salonkultur durch Streicherklänge hindurchscheinen und kostet Tempi in extremer Weise aus. Zenders ganz eigene Lesart der Winterreise mit Textvariationen und selbst komponierten Vor-, Nach- und Zwischenspielen ist ein ständiges Studium des ursprünglichen Notentextes.
Für eine solche tiefgreifende Lesart ist Bostridge geradezu prädestiniert. Er druchdringt jedes Stück bis ins kleinste Detail, lernte eigens Deutsch, um Schubert und Schumann singen zu können, und setzte sich mit dem Zyklus sogar in seinem Buch »Lieder von Liebe und Schmerz« künstlerisch und wissenschaftlich auseinander.
Ian Bostridge Tenor
Remix Ensemble Casa da Música
Dirigent Peter Rundel
Hans Zender
Schuberts »Winterreise«. Eine komponierte Interpretation für Tenor und kleines Orchester
Sa, 24.3.2018 18 Uhr
»Die Winterreise« / Gespräch mit Ian Bostridge,
Laeiszhalle, Brahms-Foyer
Veranstalter: HamburgMusik
Gefördert durch den Freundeskreis Elbphilharmonie + Laeiszhalle e.V.
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
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