U1: Klosterstern
Bus 34: Oberstraße
Bus 109: Sophienterrassen
Antoine Tamestit & Noah Quartett
»Science and Sounds« / Bitte beachten Sie die Besetzungsänderung
Antoine Tamestit im Kammerkonzert an der Bratsche
Bitte beachten Sie: Alan Gilbert muss seine Mitwirkung an diesem Konzert krankheitsbedingt leider absagen. Antoine Tamestit springt dankenswerterweise für ihn ein. Das Programm bleibt unverändert und Tickets behalten ihre Gültigkeit.
Das 2016 gegründete Noah Quartett spielt zusammen mit Antoine Tamestit und besteht aus vier besonders kammermusikbegeisterten und -erfahrenen Mitgliedern des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Zu fünft – an zwei Violinen, zwei Bratschen und einem Cello – interpretieren die Streicherinnen und Streicher Werke von Mozart und Brahms. Dabei war der erstere klares Vorbild des letzteren: Mit seinen sechs Streichquintetten schuf Mozart exemplarische, von Brahms bewunderte Beiträge zu dieser noch etwas klangvolleren Schwestergattung des Streichquartetts.
Das D-Dur-Quintett KV 593, ein Jahr vor Mozarts frühem Tod entstanden, erklang dabei erstmals am denkwürdigen Abend des 14. Dezember 1790: Es war das letzte Mal, dass die beiden Freunde Mozart und Joseph Haydn sich sahen und miteinander musizierten. Haydn war dabei vom Werk seines jüngeren Kollegen so beeindruckt, dass er einige Ideen daraus in seine kurz darauf in London komponierten Sinfonien integrierte.
Ein Werk des Abschieds ist auch das 100 Jahre später entstandene G-Dur-Quintett von Johannes Brahms: Mit diesem Stück erklärte der Meister sein Schaffen im Jahr 1890 vorläufig für beendet - bevor er dann doch noch einige Stücke für Klarinette schrieb. Noch einmal zog er eine großartige Bilanz all seiner Errungenschaften in der Kammermusik – und griff vielleicht sogar auf Ideen für eine geplante Fünfte Sinfonie zurück. Gleich der erste Satz des Quintetts hebt jedenfalls in geradezu orchestraler Geste an.
Eröffnet wird das Konzert von einem Frühwerk des späteren Zwölftöners Anton Webern: Im Jahr 1905, noch vor seinem offiziellen »Opus 1«, schrieb der junge Schüler Arnold Schönbergs einen einzelnen Satz für Streichquartett, der noch ganz in der romantischen Tradition eines Johannes Brahms steht – mit dem ein oder anderen Vorgeschmack des Aufbruchs zu neuen Ufern.
Das Konzert bildet den musikalischen Abschluss für den international bedeutsamen Kongress zum Thema Musik und Medizin mit dem Titel »Science and Sounds«. Damit wird gleichzeitig die ertragreiche Kooperation zwischen den »Freunden des NDR Elbphilharmonie Orchesters e.V.« und dem UKE unterstrichen.
Besetzung
Antoine Tamestit Viola
Noah Quartett
Alexandra Psareva Violine
Michael Stürzinger Violine
Erik Wenbo Xu Viola
Bettina Barbara Bertsch Violoncello
Programm
Anton Webern
Langsamer Satz für Streichquartett
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquintett D-Dur KV 593
Johannes Brahms
Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111
Veranstalter: NDR
Spielort : Rolf-Liebermann-Studio
Bis 1938 war das Rolf-Liebermann-Studio ein jüdischer Tempel. In der Pogromnacht zerstört, ging es 1941 in den Besitz der Stadt über, später in den des Nordwestdeutschen Rundfunks, der es in einen Konzertsaal umbauen ließ. Heute zählt das Studio mit seinen klassischen Konzerten, Lesungen, Matineen und Jazzkonzerten zu den ersten Adressen für Hamburger Kulturinteressierte.
-
Anfahrt
-
Parken
Auch mit dem Auto ist das Studio über Bundesstraßen und Autobahnen sehr gut zu erreichen, allerdings sind nur bedingt Parkplätze verfügbar.
-
Barrierefreiheit
Der Zugang zum Gebäude und in den Konzertsaal ist barrierefrei.
Außerdem verfügt der Saal über eine Induktionshöranlage, die Hörgeschädigten ein intensives Hörerlebnis ermöglicht. Die Induktion ist auf folgenden Plätzen verfügbar:
Reihen B & C: Plätze 13 bis 24
Reihen D & E: Plätze 17 bis 32
Reihe F: Plätze 21 bis 30
Merkliste
Anmeldung erforderlich. Wenn Sie noch kein Elbphilharmonie-Kundenkonto besitzen, können Sie sich schnell und einfach registrieren.

