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Rising Stars

Sechs außergewöhnliche Nachwuchsmusikerinnen und -musiker, ausgewählt von den großen Konzerthäusern Europas, treten innerhalb einer Woche in der Elbphilharmonie auf.

ECHO – So nennt sich das Netzwerk der großen Konzerthäuser Europas, die sich zusammengetan haben, um sich auszutauschen und an gemeinsamen Initiativen und Ideen zu arbeiten. Jedes Jahr nominieren die 23 Mitgliedshäuser sechs ausgezeichnete Nachwuchskünstler:innen und schicken sie auf große Tournee.

In der Elbphilharmonie treten die aktuellen Rising Stars jedes Jahr im Januar innerhalb einer Woche auf. Da die Kandidatinnen und Kandidaten von 2021 Corona-bedingt nicht vor Publikum auftreten konnten, holen sie jetzt ihre Konzerte nach – vom klassischen Streichquartett bis zum Schlagwerk-Duo.

Trailer

Das Festival auf einen Blick

Die sechs aufregenden Nachwuchsstars treten in dieser Ausgabe vom 23. bis zum 28. Januar 2023 in der Elbphilharmonie auf.

Die Künstlerinnen und Künstler

Aris Quartett

Montag, 23. Januar : Aris Quartett

Als der Frankfurter Kammermusik-Professor Hubert Buchberger im Jahr 2009 vier Jungstudierende im Alter zwischen 15 und 18 Jahren als Streichquartett zusammenbringt, ahnt er nicht, dass er den Grundstein für eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte legt. Doch die vier Teilnehmer:innen des Quartetts übertreffen alle Erwartungen. Mit ihren lebendigen Interpretationen haben sie sich längst international einen Namen gemacht – nun sind die Musiker:innen endlich auch live in der Elbphilharmonie zu erleben.

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Cristina Gómez Godoy

Dienstag, 24. Januar : Cristina Gómez Godoy, Oboe

Was für ein Einstieg in die Klassikwelt: 2012 holte Daniel Barenboim die 21-jährige Cristina Gómez Godoy in seine Staatskapelle Berlin, wo sie bis heute als Solo-Oboistin wirkt und nebenbei mit Weltklasse-Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder Kammermusik-Kollegen wie Daniel Barenboim, Guy Braunstein und Claire Huangci die Bühne teilt. In der Elbphilharmonie spielt sie ein Programm, das einige der schönsten Stücke für Oboe versammelt, mit Werken von Deslandres, Britten, Debussy, Bray, Hindemith, Schönberg und Doráti

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James Newby

Mittwoch, 25. Januar : James Newby, Bariton

Der Britische Bariton James Newby gehört zu den größten Nachwuchsstars der klassischen Sängerszene. Ob intimer Liederabend oder große Opernbühne, es hagelt Preise und Lobeshymnen für den jungen Briten. Von 2018 bis 2020 war er »New Generation Artist« der BBC; seit 2019 gehört er außerdem zum Ensemble der Staatsoper Hannover. Zum Rising Star wurde er vom renommierten Barbican Centre in London nominiert.

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Jess Gillam

Donnerstag, 26. Januar : Jess Gillam, Saxofon

Sie performt Bach und Bowie, Schostakowitsch und Kate Bush und moderiert auf BBC Radio 3 ihre eigene Wochenshow zu klassischer Musik: Jess Gilliam beherrscht das Saxofon nicht nur hinreißend virtuos, sie ist eine regelrechte Botschafterin ihres Instruments. Schon mit 17 Jahren gewann sie als erste Saxofonistin den Wettbewerb BBC Young Musician of the Year; zwei Jahre später mischte sie als »unbestrittenes Highlight« (BBC) die prestigeträchtige Last Night of the Proms auf.

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Vanessa Porter

Freitag, 27. Januar : Vanessa Porter, Schlagwerk

Vanessa Porter zählt international zu einer der vielseitigsten Perkussionistinnen und wird für verschiedenste Projekte, Konzertformate und Programme angefragt. Als Solistin verbindet sie aktuelle Werke mit Improvisation, Elektronik und darstellender Kunst. Oft trifft man sie mit ihrer Schwester Jessica im Porter Percussion Duo – so auch bei ihrem Konzert in der Elbphilharmonie.

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Diana Tishchenko

Samstag, 28. Januar : Diana Tishchenko, Violine

Sie verfüge über »die Fähigkeit, das Publikum mit ihrer starken Persönlichkeit und beeindruckenden Geste zu fesseln«, schwärmte die Fachzeitschrift »The Strad« über die talentierte Geigerin Diana Tishchenko. Das sahen auch die Musiker:innen des internationalen Gustav Mahler Jugendorchesters so, die sie zur jüngsten Konzertmeisterin aller Zeiten wählten. Mittlerweile stand die mehrfach ausgezeichnete Künstlerin schon mit vielen namhaften Orchestern auf der Bühne.

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European Concert Hall Organisation (ECHO)

Die Mitgliedshäuser auf einen Blick

Alle Häuser auf einen Blick
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Elbphilharmonie Hamburg

Elbphilharmonie Hamburg Elbphilharmonie Hamburg © Thies Raetzke

Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Sage Gateshead

Sage Gateshead Sage Gateshead © Mark Savage

Palau de la Música Catalana

Palau de la Música Catalana Barcelona Palau de la Música Catalana Barcelona © Matteo Vecchi

Philharmonie de Paris

Philharmonie de Paris Philharmonie de Paris © William Beaucardet / Philharmonie de Paris

Musikverein Wien

Musikverein Wien Musikverein Wien © Wolf-Dieter Grabner

Philharmonie Luxembourg

Philharmonie Luxembourg Philharmonie Luxembourg © Wade Zimmerman

Auditorium – Orchestre National de Lyon

Auditorium – Orchestre National de Lyon Auditorium – Orchestre National de Lyon

Barbican Centre London

Barbican Hall Barbican Hall © Barbican Hall

Calouste Gulbenkian Foundation Lisbon

Calouste Gulbenkian Foundation Calouste Gulbenkian Foundation © Ricardo Oliveira Alves

Casa da Música Porto

Casa da Música Porto Casa da Música Porto © Fundação Casa da Música Alexandre Delmar

Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Het Concertgebouw Amsterdam

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Konserthuset Stockholm Konserthuset Stockholm © Jan Olav Wedin

ECHO Rising Stars, die Reise geht weiter! :von Andrew Manning, Generalsekretär ECHO 2021

Geschichte und Anfänge

Die ECHO-Serie »Rising Stars« blickt auf eine lange, außergewöhnliche Geschichte zurück. Der Gedanke erfüllt mich mit Stolz, dass eine der ersten Maßnahmen der European Concert Hall Organisation war, aufstrebende Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen: So wurde Anfang der 90er Jahre »Rising Stars« ins Leben gerufen. 

Aufstrebende Talente zu fördern ist heute genauso wichtig wie damals. Die Branche hat sich zwar verändert, doch nach wie vor ist gerade der Beginn einer internationalen Künstler:innenkarriere risikoreich. Im Gegenzug ist die Energie, die Kreativität und das Talent, das diese jungen Künstler:innen mitbringen, für die Konzerthäuser und das Publikum gleichermaßen immer aufs Neue ein Erlebnis.

Anaïs Gaudemard (Rising Stars 2018/19)
Anaïs Gaudemard (Rising Stars 2018/19) © Claudia Höhne

Die Entstehung der Reihe »Rising Stars«

Obwohl das »Rising Stars«-Programm seit vielen Jahren etabliert ist, bleibt es niemals statisch. Um die jungen Künstler:innen immer wieder durch außergewöhnliche Erfahrungen zu inspirieren und zu motivieren, bieten ihnen die ECHO-Konzerthäuser jede Saison neue Formate und Aktivitäten an, die sich auf der Höhe der aktuellen Zeit befinden.

Für die Spielzeit 2020/21 etwa konnten herausragende Komponist:innen wie Misato Mochizuki, Charlotte Bray und Vasco Mendonça gewonnen werden, die für je einen der Rising Stars eigens ein neues Werk geschrieben haben. So können die jungen Künstler:innen nicht nur mit einer Reihe nationaler Erstaufführungen Auftrittserfahrung sammeln, sondern haben auch die Möglichkeit, ein ganz auf sie zugeschnittenes zeitgenössisches Werk in einigen der akustisch besten Konzerthäuser der Welt zu präsentieren.

Darüber hinaus bieten die ECHO-Konzerthäuser den Rising Stars Trainings in Bereichen wie Musikvermittlung, Weiterbildung und Mentoring an. Bei Expert:innen aus der Branche können sie Seminare besuchen, die eine Vielfalt an Themen abdecken: von seelischer und körperlicher Gesundheit über gesellschaftliche Relevanz und Politik bis hin zu Kommunikation und Zukunftsvisionen für die klassische Musik.

Goldmund Quartett (Rising Stars 2019/20)
Goldmund Quartett (Rising Stars 2019/20) © Daniel Dittus

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