Martin Fröst

NDR Elbphilharmonie Orchester / Martin Fröst / Alan Gilbert

Der Star-Klarinettist Martin Fröst feiert den Auftakt seiner Residenz beim NDR Elbphilharmonie Orchester. Konzert-Stream vom 9.10.2025 nicht mehr verfügbar.

»Eine Virtuosität und ein musikalisches Vermögen, übertroffen von keinem anderen Klarinettisten - möglicherweise keinem anderen Instrumentalisten«, meint ein Kritiker der »New York Times« über Martin Fröst. Als Artist in Residence beim NDR Elbphilharmonie Orchester ist der schwedische Klarinettist, der bekannt dafür ist, musikalische Grenzen immer wieder zu verschieben, in der Saison 2025/26 regelmäßig in der Hamburg zu erleben.

Beim ersten Konzert seiner Residenz steht Anders Hillborgs ausgefallenes und hochvirtuoses »Peacock Tales« für Klarinette und Orchester auf dem Programm, dazu Dvořáks Siebte unter Chefdirigent Alan Gilbert.

Residenzkünstler Martin Fröst :Saison 2025/26

Das NDR Elbphilharmonie Orchester hat sich mit dem Klarinettisten Martin Fröst jemanden ausgewählt, der alle Facetten seines Instruments mit Leichtigkeit präsentiert – und mehr: In einem Werk fordert er sein Instrument sogar zum Tanz auf.

Alan Gilbert Alan Gilbert © Marco Borggreve
Martin Fröst Martin Fröst © Sony Music Entertainment

Besetzung

NDR Elbphilharmonie Orchester

Martin Fröst Klarinette

Dirigent Alan Gilbert

Programm

Anna Clyne
Restless Oceans

Anders Hillborg
Peacock Tales / Konzert für Klarinette und Orchester

– Pause –

Antonín Dvořák
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70

Über das Programm

Wenn Martin Fröst in der Saison 2025/2026 als Artist in Residence beim NDR Elbphilharmonie Orchester eingeladen ist, darf ein »signature piece« dieses extravaganten Klarinettisten nicht fehlen: Der Schwede Anders Hillborg schrieb im Jahr 1998 seine »Peacock Tales« dem Landsmann buchstäblich auf den Leib. Denn in diesem gleichzeitig humoristischen wie höchst virtuosen Klarinettenkonzert ist Frösts Ausnahmetalent gleich in mehrfacher Hinsicht gefragt. Der Solist muss sich nicht nur versiert in allerlei musikalischen Stilrichtungen von Vergangenheit bis Gegenwart zeigen, sondern auch als Tänzer und Mime mit Maske agieren.

Chefdirigent Alan Gilbert eröffnet das Konzert mit einem nur dreiminütigen, aber ungeheuer intensiven und ähnlich theatralisch gedachten Werk von Hillborgs britischer Kollegin Anna Clyne. »Restless Oceans« entstand 2018 für ein ausschließlich aus Frauen bestehendes Orchester und will laut Komponistin »die Macht der Frauen« betonen – und das nicht nur mit den Instrumenten der Musiker:innen, sondern auch mit ihren Stimmen und Füßen…

Auch Antonín Dvořáks stürmische Siebte Sinfonie gibt sich selbstbewusst und kämpferisch: Für viele zeitgenössische Interpreten war die im März 1885 vollendete d-Moll-Sinfonie ein musikalisches Sinnbild für das Ringen der Tschechen um ihre nationale Freiheit und Selbstbestimmung. Für Dvořák persönlich musste das Werk aber auch noch einem ganz anderen Anspruch genügen: Er wollte dem Lob, das der verehrte Kollege Brahms seinen früheren Sinfonien gezollt hatte, unbedingt gerecht werden. »Ich bin jetzt mit der neuen Sinfonie beschäftigt«, schrieb Dvořák über seine Siebte. »Und wohin ich auch gehe, ich habe keinen Gedanken für etwas anderes als meine Arbeit, die die Welt bewegen muss.« Das ist ihm gelungen!

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