Martha Argerich / Symphoniker Hamburg

Die weltbekannte Pianistin und das Orchester der Laeiszhalle präsentieren Werke von Ravel und Beethoven. Am Pult: Sylvain Cambreling. Video vom 19. Februar 2021.

Seit einigen Jahren ist sie den Symphonikern Hamburg in enger Freundschaft verbunden: Martha Argerich kehrt regelmäßig in ihre geliebte Laeiszhalle zurück. Auch in der aktuellen Situation beschert sie sich selbst und ihren Fans ein digitales Wiedersehen: Gemeinsam mit dem Orchester unter Chefdirigent Sylvain Cambreling präsentiert sie ein Programm voll musikalischer Highlights. Auf Maurice Ravels feinsinniges »Le tombeau de Couperin« folgt Ludwig van Beethovens ausgelassen-parodistische Achte Sinfonie, bevor die Reise zurück zu Ravel und seinem von Jazzharmonien durchzogenen Klavierkonzert führt.

Dieses Online-Konzert ist eine Veranstaltung der Symphoniker Hamburg. Die Interviews mit Martha Argerich und Kultursenator Dr. Carsten Brosda in voller Länge sowie viele andere Symphoniker-Konzertfilme finden Sie auf symphonikerhamburg.de.

»Ihre Interpretationen sind stürmisch und zugleich raffiniert, übersinnlich und menschlich.«

The Economist

Besetzung

Symphoniker Hamburg
Martha Argerich Klavier
Dirigent Sylvain Cambreling

Programm

Maurice Ravel (1875–1937)
Le tombeau de Couperin (1917)

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93 (1811/1812)

Maurice Ravel 
Klavierkonzert Nr. 1 G-Dur (1932)

Martha Argerich Martha Argerich © Daniel Dittus
Sylvain Cambreling Sylvain Cambreling © Martin Siegmund
Symphoniker Hamburg & Sylvain Cambreling Symphoniker Hamburg & Sylvain Cambreling © J. Konrad Schmidt

Die Musik

Das Konzert beginnt und endet mit einem von Martha Argerichs Lieblingskomponisten, mit Maurice Ravel. Nach dem Ersten Weltkrieg widmete der Franzose die einzelnen Sätze seiner Klaviersuite »Le tombeau de Couperin« seinen gefallenen Kameraden. Ein überaus spannendes Zeugnis der Musik der Zwanziger Jahre liefert dagegen das G-Dur-Konzert, das spanische Klänge mit Jazzelementen vermischt.

Was passiert, wenn Musik aus sich selbst heraus in eine Krise gerät, illustriert Ludwig van Beethovens Achte Sinfonie. Bevor er seine grundstürzende Neunte zu Papier brachte, ließ er die Gattung noch einmal mutwillig gegen die Wand fahren. Diese Achte lässt sich wahlweise als Höhepunkt des bisherigen sinfonischen Schaffens verstehen – oder als Parodie desselben. Das Ergebnis steckt voll wilder Ausgelassenheit und einer frechen Missachtung des Hergebrachten.

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Laeiszhalle Brahms-Foyer © Thies Rätzke

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