Iveta Apkalna & Ensemble Resonanz

Livestream in
2 Tagen

am 10.5.2021 um 20 Uhr

Schon seit der Eröffnung der Elbphilharmonie begeistert die lettische Organistin Iveta Apkalna ihr Hamburger Publikum. »Wie ein Popstar« wird sie laut Hamburger Abendblatt nach ihren Konzerten gefeiert. Gemeinsam mit dem Hamburger Ensemble Resonanz präsentiert die Titularorganistin Werke von Francis Poulenc und Johann Sebastian Bach.  

In ihrem Livestream aus dem Großen Saal widmen sich das Streicherkollektiv und Riccardo Minasi außerdem Mozarts »Linzer Sinfonie«. Wie sehr ihnen die Musik des österreichischen Komponisten liegt, haben die Musiker schon in mehreren hervorragenden Einspielungen gezeigt: »Mozart wie unter Starkstrom« betitelt der Deutschlandfunk eine Jubelkritik über die gemeinsamen Interpretationen vom Ensemble Resonanz und Minasi, die »sich auf einem Energielevel bewegen, das neue Maßstäbe setzt.«

Hinweis: Alle Konzerte des Internationalen Musikfests 2021 stehen als kostenlose Streams zur Verfügung und sind nach der Erstausstrahlung für den gesamten Festivalzeitraum abrufbar.

Alle Konzerte des Musikfests 2021 auf einen Blick.

Besetzung

Ensemble Resonanz

Iveta Apkalna Orgel

Leitung Riccardo Minasi

Programm

Johann Sebastian Bach
Konzert für Orgel und Streicher D-Dur

Francis Poulenc
Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken g-Moll FP 93

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie C-Dur KV 425 »Linzer«

Die Künstler

Ensemble Resonanz

Ensemble Resonanz
Ensemble Resonanz © Tobias Schult
  • Über das Ensemble Resonanz

    Mit seiner außergewöhnlichen Spielfreude und künstlerischen Qualität zählt das Ensemble Resonanz zu den führenden Kammerorchestern weltweit. In ihren Programmen setzten die Musiker alte und neue Musik, gelegentlich sogar Literatur und Szene in lebendige Zusammenhänge und entwickeln so für echte »Klassiker« wie Franz Schuberts »Winterreise« oder Bachs »Weihnachtsoratorium« eigenständige Interpretationen und fesselnde Neuauflagen. Das 18-köpfige Streichorchester ist demokratisch organisiert und arbeitet ohne festen Dirigenten, holt sich aber immer wieder künstlerische Partner an Bord.

    Seit Sommer 2018 ist mit Riccardo Minasi ein langjähriger Freund »Artist in Residence« des Ensembles, mit dem bereits zahlreiche Konzert- und CD-Projekte realisiert wurden. Enge Verbindungen bestehen außerdem zu Partnern wie der Bratschistin Tabea Zimmermann, der Geigerin Isabelle Faust oder dem Cellisten Jean-Guihen Queyras. Auch die Zusammenarbeit mit Komponisten und die Entwicklung eines neuen Repertoires sind ein treibender Motor der künstlerischen Arbeit des Ensembles, das in Hamburg mit der Elbphilharmonie und dem resonanzraum auf St. Pauli zwei sehr unterschiedliche Bühnen bespielt. Die Residenz an der Elbphilharmonie beinhaltet vor allem die Konzertreihe »resonanzen«, das Ensemble setzt hier aber auch mit Kinderkonzerten sowie im Rahmen diverser Festivals Akzente für eine lebendige Präsentation klassischer und zeitgenössischer Musik. Auch in den letzten Monaten durfte sich das Publikum über außergewöhnliche Konzertstreams aus dem Kleinen wie aus dem Großen Saal freuen.

    In den resonanzraum im Hochbunker auf St. Pauli laden die Musiker monatlich zu der verschiedenfach ausgezeichneten Konzertreihe »urban string« ein, die von den Ensemble-Mitgliedern gestaltet und im Dialog mit der Musik internationaler DJ-Künstler präsentiert wird.

Riccardo Minasi – Dirigent

Riccardo Minasi
Riccardo Minasi © Jann Wilken
  • Über Riccardo Minasi

    Musikhistorische Quellenforschung, energiegeladene Orchesterleitung und eine einzigartige musikalische Vision zeichnen den in Rom geborenen Geiger und Dirigenten Riccardo Minasi aus. Er war Mitbegründer und Leiter des Ensembles »Pomo d’Oro« von 2012 bis 2015, seit 2017 ist er Chefdirigent des Mozarteumorchester in Salzburg.

    Zu den Höhepunkten der vergangenen Saisons gehören eine gefeierte Produktion von Georges Bizets »Les pêcheurs de perles« bei den Salzburger Festspielen sowie Aufführungen von Mozarts »Don Giovanni« an der Oper in Zürich und Händels »Rodelinda« an der Dutch National Opera. Das Hamburger Opernpublikum eroberte er ebenfalls im Sturm – mit Aufführungen von Händels »Alcina« und »Le nozze di Figaro« an der Staatsoper. Ans Opernhaus am Gänsemarkt kehrt er gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz in diesen Wochen für eine Neuproduktion von Händels »Agrippina« zurück.

    Bereits seit drei Jahren ist Riccardo Minasi »Artist in Residence« beim Ensemble Resonanz und gehört damit zu den wichtigsten Künstlerpersönlichkeiten der Hansestadt. Von der besonderen musikalischen Verbindung zwischen Dirigent und Ensemble zeugen zahlreiche gemeinsame Konzerte und preisgekrönte CD-Einspielungen mit Werken von Carl Philipp Emanuel Bach (mit dem Cellisten Jean-Guihen Queyras), Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart. Gemeinsam haben die Musiker ein spezifisches Klangbild für dieses Repertoire entwickelt, dem gleichermaßen historisch begründete wie zeitgenössische Interpretationen auf modernen Instrumenten zu Grunde liegen.

Iveta Apkalna – Orgel

Iveta Apkalna
Iveta Apkalna © Aiga Redmane
  • Über Iveta Apkalna

    Verblüffende Spieltechnik, tiefe Musikalität und nicht zuletzt ein außergewöhnliches Verständnis für die »Königin der Instrumente«: lveta Apkalna ist nicht nur eine gefragte Musikerin sondern auch eine passionierte Botschafterin der Orgel. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Glanz der Orgel auch jenseits von Kirchenmauern, in den großen Konzertsälen erstrahlen zu lassen, und hegt eine besondere Leidenschaft für die Orgelliteratur von heute. So arbeitet sie regelmäßig zusammen mit namhaften Komponsiten der Gegenwart wie Pascal Dusapin oder Peter Eötvös.

    Als »Titularorganistin« ist sie der Elbphilharmonie schon seit der Eröffnung verbunden und haucht diesem altehrwürdigen Titel dabei ganz neues Leben ein: Mit kreativen Konzertprogrammen platziert sie die Orgel zentral im Konzertleben der Hansestadt, berät Gastorganisten über die Finessen des Instruments und hat ihr Publikum auch in den vergangenen Monaten mit einigen stimmungsvollen Orgelstreams erfreut.

    Die lettische Organistin gilt als eine der führenden Instrumentalisten weltweit und tritt mit führenden Orchestern auf, wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. Sie ist regelmäßiger Gast bei namhaften Musikfestivals wie dem Lucerne Festival oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Im Juli 2018 gab sie ihr Debüt bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall in London.

    Für Ihre Verdienste wird die Organistin mit Preisen überschüttet, darunter mehrere »Latvian Grand Music Awards« und der prestigeträchtige »Drei-Sterne-Orden« – die höchste staatliche Auszeichnung Lettlands.

Gefördert durch die Kühne-Stiftung, die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, die Stiftung Elbphilharmonie und den Förderkreis Internationales Musikfest Hamburg

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