Video on Demand vom 14.2.2020
verfügbar bis 14.2.2025

Elbphilharmonie Sessions: Kim Kashkashian

György Kurtágs »In Memoriam Blum Tamás« aus der Kühne Sky Lounge im 20. Stock der Elbphilharmonie.

Die Künstlerin

Die Bratschistin Kim Kashkashian, Amerikanerin mit armenischen Wurzeln, gehört zu den bedeutendsten Vertreterinnen ihres Instruments. Als Verfechterin der zeitgenössischen Musik arbeitete sie mit vielen prominenten Komponisten zusammen, etwa mit György Kurtág, Krzysztof Penderecki oder Arvo Pärt, spielte in ihrer langen Karriere aber beispielsweise auch Bach mit dem Pianisten Keith Jarrett.

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Hafen Hamburg Hafen Hamburg © Maximilian Motel
Kim Kashkashian Kim Kashkashian © Maximilian Motel
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Die Musik :György Kurtág: »In Memoriam Blum Tamás«

Der ungarische Komponist György Kurtág ist bekannt für seine äußerst knappen, kargen Musikstücke. Seine Methode ist das Komprimieren, nicht das Auswalzen: Hinter jedem gespielten Ton bleiben viele andere spürbar, die er sich versagt hat. So auch in »Signs, Games and Messages«, einer Sammlung von 24 musikalischen Miniaturen, von denen Kashkashian eines (»In memoriam Blum Tamás«) für die Elbphilharmonie Sessions ausgewählt hat. Ihre Aufnahme eben dieser Kurtág-Stücke wurde 2012 mit einem Grammy ausgezeichnet.

Portrait György Kurtág

Dem ungarischen Komponisten ist in der Saison 2020/21 ein Schwerpunkt gewidmet, bei dem viele seiner Werke in der Elbphilharmonie erklingen.

Der Ort

Die schräge Decke deutet es an: Hier im 20. Stock ist man direkt unter dem berühmten weißen Wellendach der Elbphilharmonie. Die »Kühne Sky Lounge« wird für besondere Zusammenkünfte genutzt und bietet nicht nur einen tollen Blick über den Hamburger Hafen, sondern auch einen exklusiven Zugang zur einzigen Dachterrasse des Hauses.

Kühne Sky Lounge
Kühne Sky Lounge © Maximilian Motel

Zur Reihe

Für die Elbphilharmonie Sessions nehmen Künstler exklusive Musikvideos in der Elbphilharmonie und Laeiszhalle auf – manchmal auch abseits der Bühnen, an ungewöhnlichen Orten. So sehen die Konzerthäuser von innen aus. Und so klingen sie.

Text: François Kremer, Stand: 13.02.2020

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