Joiken, Kehlkopfgesang, Ukouk – Das Festival »Arctic Voices« präsentiert faszinierende Musiktraditionen, die rund um den Polarkreis gesungen, gelebt und von Generation zu Generation überliefert werden. Sänger:innen und Ensembles aus Skandinavien, Kanada, Japan und der Mongolei tauchen gemeinsam mit dem Publikum tief in ihre Kulturen ein – mal in traditioneller Weise und mal durch Elektronik in die Gegenwart geholt.
In dieser Ausgabe des »Elbphilharmonie Mixtapes« stellt ByteFM-Moderatorin Lena Boßmann das abwechslungsreiche Festivalprogramm vor. Dazu hat sie mit der samischen Sängerin Mari Boine gesprochen, die mit ihrem legendären Album »Gula Gula« das Joiken nach Jahrhunderten der Unterdrückung auf die internationale Bühne hob und nun mit dem neuen Programm »Alva« in der Elbphilharmonie zu hören ist.
Außerdem erkundet die Sendung die ganze Bandbreite des Festivals: vom kraftvollen Kehlkopfgesang der Inuit – mal pur, mal experimentell mit Elektronik und Streicherklängen verbunden – über den tranceartigen Kanongesang Ukouk der Ainu bis hin zu mongolischem Obertongesang und epischen Langliedern aus der Steppe. So entsteht ein vielstimmiges Klangbild indigener Musikkulturen, in dem sich Naturverbundenheit, Spiritualität und politische Selbstbehauptung unmittelbar in der Musik niederschlagen
Arctic Voices
Der Polarkreis als verbindendes Element: Im höchsten Norden gibt es faszinierende Musiktraditionen, die von Norwegen bis Japan, von der Mongolei bis in die Arktis mitreißend in die Gegenwart geholt werden

