Jubiläum!
In der Saison 2026/27 jährt sich die Eröffnung der Elbphilharmonie zum zehnten Mal. Das ist ein Grund zum Feiern! Und ein Grund zurückzublicken, auf großartige Konzertmomente und vieles mehr.
Jubiläumssaison entdeckenDas Beste aus 10 Jahren
Am 11. Januar 2017 war es nach langer Bauzeit endlich soweit: Die Elbphilharmonie wurde eröffnet! Seitdem hat sich das Haus zu einem lebendigen Hamburger Wahrzeichen entwickelt, das tagtäglich unzählige Menschen mit Musik begeistert. Blicken Sie mit uns zurück auf besondere Konzertmomente. Lesen Sie, was der Hamburger Kultursenator und der Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle über die vergangenen zehn Jahre denken und erkunden Sie das Elbphilharmonie-Universum – online und vor Ort.
Stars im Großen Saal :Ob Klassik, Jazz, Pop oder Weltmusik: Begeisterung pur seit 10 Jahren
Große Vielseitigkeit im Kleinen Saal :Ob Kammermusik, Jazz, Empfang oder Videoinstallation – hier hat schon alles stattgefunden
Künstler:innen im Fokus :Residenzkünstler:innen & Reflektor-Festivals
Was eint Künstler:innen wie Brad Mehldau, Sophie Hunger, Anoushka Shankar, Max Richter und Bryce Dessner? Sie alle – und noch einige mehr – hatten bereits die Gelegenheit, ein eigenes »Reflektor«-Festival zu gestalten. Für jeweils ein langes Wochenende erhalten Künstler:innen eine Carte Blanche, um in mehreren Konzerten eigene Projekte, musikalische Freund:innen und mehr zu präsentieren. In der Jubiläumsspielzeit 2026/27 sind mit der Folk-Musikerin Rhiannon Giddens und der Tänzerin und Choreografin Sascha Waltz erneut zwei spannende Persönlichkeiten eingeladen, ihre Vielseitigkeit zu zeigen.
Stehen in den »Reflektoren« eher die Genres Jazz, Rock und Pop im Fokus, so sind in der klassischen Musik Residenzkünstler:innen fester und wichtiger Bestandteil des Elbphilharmonie-Programms. Dirigent:innen wie Klaus Mäkelä, Teodor Currentzis, Sir Simon Rattle oder Barbara Hannigan oder Solist:innen wie Pianist Alexandre Kantorow, Geigerin Patricia Kopatchinskaja oder Cellist Kian Soltani geben sich die Klinken der Bühnentüren in die Hand.
Mehr Geschichten und Fotos aus den vergangenen zehn Jahren erscheinen Anfang September 2026 in »Elbphilharmonie LIVE«.
Christoph Lieben-Seutter & Carsten Brosda im Gespräch :»Die Hamburger haben sich verliebt in die Idee, dass Kultur etwas sehr Sinnvolles sein kann«
Das Amt des Hamburger Kultursenators übernahm Dr. Carsten Brosda im Februar 2017 und damit nur wenige Wochen nach der Eröffnung der Elbphilharmonie. Das gemeinsame Jubiläum ist der perfekte Anlass für ein Gespräch mit Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeizhalle, über die Stellung des Hauses in Hamburg und in der Welt, über zehn Jahre gemeinsame Arbeit für die Kultur der Stadt.
»Die Elbphilharmonie muss man nicht nur gesehen, sondern erlebt haben.«
Christoph Lieben-Seutter
CHRISTOPH LIEBEN-SEUTTER (CLS)In der kommenden Saison jährt sich nicht nur das Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie zum zehnten Mal, sondern auch deine Ernennung zum Kultursenator. Hast du dir 2017 gedacht, dass wir hier 10 Jahre später noch sitzen?
CARSTEN BROSDA (CB)Dass du hier sitzt, davon war ich überzeugt, bei Politikern haben langfristige Prognosen grundsätzlich weniger Sinn. Rückblickend ist es schon eine wahnsinnige Entwicklung, die die Stadt seitdem gemacht hat. Mit welcher Selbstverständlichkeit in Hamburg heute über Musik und Kultur geredet wird – das war vor 10 Jahren undenkbar. Und das hat natürlich viel mit der Elbphilharmonie zu tun und der Arbeit, die du und dein Team hier leisten. Ich habe das Gefühl, die Hamburger haben sich verliebt in die Idee, dass Kultur etwas sehr Sinnvolles sein kann. Wie hast du das erlebt? Ist die Arbeit leichter geworden mit den Jahren?
CLS Für mich war es, als wäre im Eröffnungsjahr ein Schalter umgelegt worden. Die klassische Musik hatte in Hamburg früher ein engagiertes, aber eben auch recht überschaubares Kennerpublikum. Seit 2017 ist sie Talk of the Town. [...]
CB Die Elbphilharmonie ist der Beweis dafür, dass sich Hamburg heute als Kulturstadt begreift. Wir haben damals mit ihr die Hoffnung verbunden, dass sie ein Wahrzeichen wird. Heute ist sie nicht nur ein Wahrzeichen Hamburgs, sondern von ganz Deutschland. Der Kölner Dom, Schloss Neuschwanstein, das Brandenburger Tor, das sind alles Wahrzeichen, die alt sind, vordemokratisch, nicht aus dem 21. Jahrhundert, alle nicht aus dem Norden. Nach ihrer Eröffnung wurde die Elbphilharmonie auf einmal Teil des internationalen Deutschlandbildes. [...]
CLS Ja, ein Geheimnis des Erfolges ist sicherlich, dass die Architektur und die Verortung der Elbphilharmonie ein Qualitätsversprechen ausstrahlen, das inhaltlich erfüllt werden muss. Die Elbphilharmonie muss man nicht nur gesehen, sondern erlebt haben. Und wenn alles gut geht, werden die hohen Erwartungen der Konzertbesucher noch übertroffen, was eine emotionale Bindung erzeugt und den Wunsch nach Wiederholung.
CB Ich kann mir vorstellen, dass dieser Anspruch und diese Erwartung auch manchmal zur Bürde werden können. Hättest du 2017 gedacht, dass die enorme Nachfrage so lange anhalten würde?
CLS Ich hatte damals in einem Abendblatt-Interview prognostiziert, dass es im Frühjahr 2019 erstmals ein nicht ausverkauftes Konzert geben würde. Tatsächlich war dann bis zur Pandemie immer alles voll, und auch danach waren wir nach einer kurzen Wiedereingewöhnungsphase weitere zwei Jahre ausgebucht. Diese Auslastung ist noch heute Weltrekord – mit dem Unterschied, dass man nun schon mal kurzfristiger an Tickets kommt.
Jetzt weiterlesen und erfahren, welche programmatischen Schwerpunkte in der Spielzeit 2026/27 geplant sind und welches Idol Christoph Lieben-Seutter noch auf der Bühne der Elbphilharmonie erleben möchte. Zum vollständigen Interview
Exklusive Einblicke :Die Elbphilharmonie Sessions
Hier werden Räume in der Elbphilharmonie hinter den Kulissen erlebbar, vom Parkhaus bis zur Dachkonstruktion. Zahlreiche Künstler:innen haben bereits eine »Elbphilharmonie Session« aufgenommen.
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