Jubiläum: 10 Jahre Elbphilharmonie Die Elbphilharmonie feiert 10-jähriges Jubiläum. Das Konzerthaus blickt auf die schönsten Momente und Highlights der vergangenen Jahre zurück.

Das Beste aus 10 Jahren

Am 11. Januar 2017 war es nach langer Bauzeit endlich soweit: Die Elbphilharmonie wurde eröffnet! Seitdem hat sich das Haus zu einem lebendigen Hamburger Wahrzeichen entwickelt, das tagtäglich unzählige Menschen mit Musik begeistert. Blicken Sie mit uns zurück auf besondere Konzertmomente. Lesen Sie, was der Hamburger Kultursenator und der Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeiszhalle über die vergangenen zehn Jahre denken und erkunden Sie das Elbphilharmonie-Universum – online und vor Ort.

Stars im Großen Saal :Ob Klassik, Jazz, Pop oder Weltmusik: Begeisterung pur seit 10 Jahren

Yannick Nézet-Séguin & The Philadelphia Orchestra Yannick Nézet-Séguin & The Philadelphia Orchestra © Daniel Dittus
Anne-Sophie Mutter Anne-Sophie Mutter © Daniel Dittus
Kian Soltani & Elim Chan Kian Soltani & Elim Chan © Sebastian Madej
Yuja Wang & Mahler Chamber Orchestra, 23.11.2024 Yuja Wang & Mahler Chamber Orchestra, 23.11.2024 © Daniel Dittus
Zaho de Sagazan Zaho de Sagazan © Thies Rätzke
Avi Avital Avi Avital © Daniel Dittus
 © Daniel Dittus
Daniil Trifonov Daniil Trifonov © Daniel Dittus
Ibrahim Maalouf Ibrahim Maalouf © Daniel Dittus

Große Vielseitigkeit im Kleinen Saal :Ob Kammermusik, Jazz, Empfang oder Videoinstallation – hier hat schon alles stattgefunden

Meta4 Meta4 © Daniel Dittus
Alexej Gerassimez & Ensemble Alexej Gerassimez & Ensemble © Claudia Höhne
»Elbphilharmonie Session« mit dem Ensemble Resonanz »Elbphilharmonie Session« mit dem Ensemble Resonanz © Sophie Wolter
»Elbphilharmonie Session« mit Rosaceae »Elbphilharmonie Session« mit Rosaceae © Sophie Wolter
Brad Mehldau Masterclass Brad Mehldau Masterclass © Daniel Dittus
»San Francisco Soundbox« mit Esa-Pekka Salonen, Yuja Wang u.a. »San Francisco Soundbox« mit Esa-Pekka Salonen, Yuja Wang u.a. © Daniel Dittus

Künstler:innen im Fokus :Residenzkünstler:innen & Reflektor-Festivals

Was eint Künstler:innen wie Brad Mehldau, Sophie Hunger, Anoushka Shankar, Max Richter und Bryce Dessner? Sie alle – und noch einige mehr – hatten bereits die Gelegenheit, ein eigenes »Reflektor«-Festival zu gestalten. Für jeweils ein langes Wochenende erhalten Künstler:innen eine Carte Blanche, um in mehreren Konzerten eigene Projekte, musikalische Freund:innen und mehr zu präsentieren. In der Jubiläumsspielzeit 2026/27 sind mit der Folk-Musikerin Rhiannon Giddens und der Tänzerin und Choreografin Sascha Waltz erneut zwei spannende Persönlichkeiten eingeladen, ihre Vielseitigkeit zu zeigen.

Stehen in den »Reflektoren« eher die Genres Jazz, Rock und Pop im Fokus, so sind in der klassischen Musik Residenzkünstler:innen fester und wichtiger Bestandteil des Elbphilharmonie-Programms. Dirigent:innen wie Klaus Mäkelä, Teodor Currentzis, Sir Simon Rattle oder Barbara Hannigan oder Solist:innen wie Pianist Alexandre Kantorow, Geigerin Patricia Kopatchinskaja oder Cellist Kian Soltani geben sich die Klinken der Bühnentüren in die Hand.

Mehr Geschichten und Fotos aus den vergangenen zehn Jahren erscheinen Anfang September 2026 in »Elbphilharmonie LIVE«.

Brad Mehldau / Christian McBride Brad Mehldau / Christian McBride © Daniel Dittus
Klaus Mäkelä & The Royal Concertgebouw Orchestra Klaus Mäkelä & The Royal Concertgebouw Orchestra © Sophie Wolter
Sophie Hunger Sophie Hunger © Peter Adamik
»Reflektor«-Künstler André Heller bei seinem Abschlusskonzert »Die Besten aus Wien«, 24.3.2024 »Reflektor«-Künstler André Heller bei seinem Abschlusskonzert »Die Besten aus Wien«, 24.3.2024 © Daniel Dittus
Angélique Kidjo Angélique Kidjo © Daniel Dittus
Barbara Hannigan Barbara Hannigan © Claudia Höhne
Anoushka Shankar, 13.4.2024 Anoushka Shankar, 13.4.2024 © Daniel Dittus
Sir Simon Rattle Sir Simon Rattle © Daniel Dittus
Erlend Øye / stargaze / Nils Frahm Erlend Øye / stargaze / Nils Frahm © Daniel Dittus
Teodor Currentzis Teodor Currentzis © Daniel Dittus
Patricia Kopatchinskaja & Pekka Kuusisto Patricia Kopatchinskaja & Pekka Kuusisto © Daniel Dittus

Christoph Lieben-Seutter & Carsten Brosda im Gespräch :»Die Hamburger haben sich verliebt in die Idee, dass Kultur etwas sehr Sinnvolles sein kann«

Das Amt des Hamburger Kultursenators übernahm Dr. Carsten Brosda im Februar 2017 und damit nur wenige Wochen nach der Eröffnung der Elbphilharmonie. Das gemeinsame Jubiläum ist der perfekte Anlass für ein Gespräch mit Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant von Elbphilharmonie und Laeizhalle, über die Stellung des Hauses in Hamburg und in der Welt, über zehn Jahre gemeinsame Arbeit für die Kultur der Stadt.

Christoph Lieben-Seutter & Dr. Carsten Brosda
Christoph Lieben-Seutter & Dr. Carsten Brosda © Thies Rätzke

»Die Elbphilharmonie muss man nicht nur gesehen, sondern erlebt haben.«

Christoph Lieben-Seutter

CHRISTOPH LIEBEN-SEUTTER (CLS)In der kommenden Saison jährt sich nicht nur das Eröffnungskonzert der Elbphilharmonie zum zehnten Mal, sondern auch deine Ernennung zum Kultursenator. Hast du dir 2017 gedacht, dass wir hier 10 Jahre später noch sitzen?

CARSTEN BROSDA (CB)Dass du hier sitzt, davon war ich überzeugt, bei Politikern haben langfristige Prognosen grundsätzlich weniger Sinn. Rückblickend ist es schon eine wahnsinnige Entwicklung, die die Stadt seitdem gemacht hat. Mit welcher Selbstverständlichkeit in Hamburg heute über Musik und Kultur geredet wird – das war vor 10 Jahren undenkbar. Und das hat natürlich viel mit der Elbphilharmonie zu tun und der Arbeit, die du und dein Team hier leisten. Ich habe das Gefühl, die Hamburger haben sich verliebt in die Idee, dass Kultur etwas sehr Sinnvolles sein kann. Wie hast du das erlebt? Ist die Arbeit leichter geworden mit den Jahren?

CLS Für mich war es, als wäre im Eröffnungsjahr ein Schalter umgelegt worden. Die klassische Musik hatte in Hamburg früher ein engagiertes, aber eben auch recht überschaubares Kennerpublikum. Seit 2017 ist sie Talk of the Town. [...]

CB Die Elbphilharmonie ist der Beweis dafür, dass sich Hamburg heute als Kulturstadt begreift. Wir haben damals mit ihr die Hoffnung verbunden, dass sie ein Wahrzeichen wird. Heute ist sie nicht nur ein Wahrzeichen Hamburgs, sondern von ganz Deutschland. Der Kölner Dom, Schloss Neuschwanstein, das Brandenburger Tor, das sind alles Wahrzeichen, die alt sind, vordemokratisch, nicht aus dem 21. Jahrhundert, alle nicht aus dem Norden. Nach ihrer Eröffnung wurde die Elbphilharmonie auf einmal Teil des internationalen Deutschlandbildes. [...]

CLS Ja, ein Geheimnis des Erfolges ist sicherlich, dass die Architektur und die Verortung der Elbphilharmonie ein Qualitätsversprechen ausstrahlen, das inhaltlich erfüllt werden muss. Die Elbphilharmonie muss man nicht nur gesehen, sondern erlebt haben. Und wenn alles gut geht, werden die hohen Erwartungen der Konzertbesucher noch übertroffen, was eine emotionale Bindung erzeugt und den Wunsch nach Wiederholung.

CB Ich kann mir vorstellen, dass dieser Anspruch und diese Erwartung auch manchmal zur Bürde werden können. Hättest du 2017 gedacht, dass die enorme Nachfrage so lange anhalten würde?

CLS Ich hatte damals in einem Abendblatt-Interview prognostiziert, dass es im Frühjahr 2019 erstmals ein nicht ausverkauftes Konzert geben würde. Tatsächlich war dann bis zur Pandemie immer alles voll, und auch danach waren wir nach einer kurzen Wiedereingewöhnungsphase weitere zwei Jahre ausgebucht. Diese Auslastung ist noch heute Weltrekord – mit dem Unterschied, dass man nun schon mal kurzfristiger an Tickets kommt.

 

Jetzt weiterlesen und erfahren, welche programmatischen Schwerpunkte in der Spielzeit 2026/27 geplant sind und welches Idol Christoph Lieben-Seutter noch auf der Bühne der Elbphilharmonie erleben möchte. Zum vollständigen Interview

Exklusive Einblicke :Die Elbphilharmonie Sessions

Hier werden Räume in der Elbphilharmonie hinter den Kulissen erlebbar, vom Parkhaus bis zur Dachkonstruktion. Zahlreiche Künstler:innen haben bereits eine »Elbphilharmonie Session« aufgenommen.

Alexandre Kantorow

Alexandre Kantorow im Flügellager

Der französische Überflieger-Pianist hat sich im Flügellager der Elbphilharmonie an die Tasten gesetzt und spielt ein Schubert-Lied in virtuoser Bearbeitung von Franz Liszt.

Zur Session
Meute

Meute auf dem Dach

Die Techno Marching Band Meute sorgt für tanzbare Beats – ganz ohne Elektronik. Hoch oben auf dem Dach der Elbphilharmonie spielen sie ein ganzes Konzert-Set mit ihren Songs.

Zur Session
»Elbphilharmonie Session« mit Julia Hagen

Julia Hagen im Parkhaus

Die junge Top-Cellistin nimmt ihr Instrument mit ins Parkhaus der Elbphilharmonie. Dort erklingt facettenreiche Musik der Jahrhundertkomponistin Sofia Gubaidulina.

Zur Session

Das Elbphilharmonie-Geschehen in Zahlen

27 Millionen Besucher:innen

haben die Plaza, die öffentliche Aussichtsplattform auf dem Kaispeicher, besucht.

7 Millionen Gäste

haben voller Begeisterung Musik vom Mittelalter bis in die Gegenwart, von klassischem Orchester bis Elektrokünstler:in gehört.

Über 300 Musiker:innen

standen in Bernd Alois Zimmermanns Oper »Die Soldaten« im Januar 2024 gleichzeitig auf der Bühne und teilweise in den Publikumsrängen – eine der größten Besetzungen bisher im Großen Saal.

60.000 Menschen

Kommen pro Saison ins Haus, um Musik nicht nur zu hören, sondern in Workshops, den Mitmach-Ensembles und anderen Angeboten der Musikvermittlung selbst aktiv zu werden.

...

Stay tuned! Mehr spannende Zahlen & Fakten aus dem Elbphilharmonie-Kosmos erscheinen hier im Verlauf der Jubiläums-Saison 2026/27.

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Die Empfehlungen des Hauses für einen Konzertbesuch – von Klassik bis Pop, von großem Wumms bis zarter Kammermusik

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Elbphilharmonie für Zuhause

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