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Ngoni Ba
Ngoni Ba
Jordi Savall
Jordi Savall © David Iganszewski
Mariza
Mariza © Isabel Pinto

Mi, 12.4.2017  0 Uhr

Transatlantik

Musik zwischen Afrika, Amerika und Europa

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Atlantik – der große Teich. Er verbindet drei Kontinente miteinander und wurde so zum Synonym für Sehnsüchte und Hoffnungen, für Abenteurer, Entdecker, Auswanderer. Aber auch der Schwarze Atlantik, über den skrupellose Geschäftemacher auf Kosten unzähliger Menschenleben ein florierendes Handelsnetz zogen. Mit den Menschen reiste auch ihre Musik über den Atlantik – Musik, die das Festival »Transatlantik« nun nach Hamburg bringt.

Blues und Spiritual, aber auch Tango und Fado entstanden unmittelbar aus der Vermischung afrikanischer, nord- und südamerikanischer und europäischer Musikstile – eine frühe Form musikalischer Globalisierung, deren Auswirkungen bis heute allerorten präsent sind. Alle diese Stile (und noch viel mehr) sind auch beim Elbphilharmonie Festival »Transatlantik« zu hören. Den Auftakt übernimmt Jordi Savall, Entdecker und Meister historischer Musik, der gemeinsam mit Musikern aus Europa, Afrika, Mexiko und Südamerika die Geschichte der Sklaverei über vier Jahrhunderte musikalisch nachzeichnet.

Die Konzerte des Festivals

Rund um das Festival

Illustration

Seminar

Musik aus Amerika

Gleich drei Elbphilharmonie-Festivals beschäftigen sich in dieser Spielzeit mit der Musik Amerikas: New York Stories, Transatlantik und Maximal minimal. Dass die Musikgeschichte der »Neuen Welt« gänzlich anders verlief als die des alten Europa, beleuchtet ein begleitendes Seminar.

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