Meta4
Streichquartette von Janáček, Beamish und Schumann
Musikalische Liebesbekenntnisse
»Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist, zu schweigen«, wusste schon der französische Schriftsteller Victor Hugo. Frei nach diesem Motto schuf der tschechische Komponist Leoš Janáček mit seinem Zweiten Streichquartett eine musikalische Liebeserklärung, die er nicht schöner in Worte hätte fassen können. In diesen »Intimen Briefen« habe er sein »zärtlichstes Verlangen in Töne geschrieben«, und gestand der Adressatin: »Genau wie Du bist, von Tränen in Lachen wechselnd, so klingt mein Quartett.«
Auch Robert Schumann war ein Meister der Emotionen. Dass er diese nicht nur in seinen hochromantischen Liedern und Sinfonien auszudrücken verstand, beweisen die drei Streichquartette, die er in seinem Kammermusikjahr 1842 komponierte. Mit dem ersten, dem Quartett in a-Moll, machte er seiner Frau Clara ein besonderes Geschenk: Die Uraufführung fand an ihrem 23. Geburtstag statt. 176 Jahre später inspirierte diese liebevolle Geste die britische Komponistin Sally Beamish zu ihrem Vierten Streichquartett, in dem sie verschiedene Melodien aus dem Schumann-Werk verarbeitete.
Zuletzt 2018 in der Elbphilharmonie zu Gast, kehrt das Echo-prämierte, finnische Streichquartett Meta4 nach fünf Jahren an die Elbe zurück.
Besetzung
Meta4
Antti Tikkanen Violine
Minna Pensola Violine
Atte Kilpeläinen Viola
Tomas Djupsjöbacka Violoncello
Programm
Leoš Janáček
Streichquartett Nr. 2 »Intime Briefe«
Sally Beamish
Streichquartett Nr. 4 »Nine Fragments«
– Pause –
Robert Schumann
Streichquartett a-Moll op. 41/1
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Streichquartett
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