Elisabeth Leonskaja / Klavierabend
Sonaten von Johannes Brahms – Internationales Musikfest Hamburg
Grande Dame des Klaviers
Zweifellos zählt die Pianistin Elisabeth Leonskaja zu den Koryphäen ihres Fachs. Seit ihrem Durchbruch bei den Salzburger Festspielen 1979 feiert die gebürtige Russin, die seit mehr als 40 Jahren in Wien lebt, einen Welterfolg nach dem anderen. Für ihre besonderen Verdienste um die Musik erhielt sie 2006 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse – eine Auszeichnung, die 110 Jahre zuvor an keinen Geringeren als Johannes Brahms verliehen wurde. In der Elbphilharmonie spielt Leonskaja nun alle drei Brahms-Sonaten an einem Abend.
Ein wahrlich meisterhaftes Unterfangen, stehen die Klaviersonaten von Johannes Brahms doch in dem Ruf, nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu den anspruchsvollsten Werken ihrer Art zu gehören. Das erkannte 1853 bereits der vielleicht einflussreichste Komponist und Musikkritiker seiner Zeit: Robert Schumann. In Düsseldorf begegnete er dem 20-jährigen Brahms, der ihm am Klavier seine gerade fertiggestellten Sonaten vorspielte. Hellauf begeistert griff Schumann sofort zur Feder und schwärmte in den höchsten Tönen: »Es waren Sonaten, mehr verschleierte Sinfonien. Und dann schien es, als vereinigte er, als Strom dahinbrausend, alle wie zu einem Wasserfall, über die hinunterstürzenden Wogen den friedlichen Regenbogen tragend und am Ufer von Schmetterlingen umspielt und von Nachtigallenstimmen begleitet.«
Besetzung
Elisabeth Leonskaja Klavier
Programm
Johannes Brahms
Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1
Sonate Nr. 2 fis-Moll op. 2
– Pause –
Johannes Brahms
Sonate für Klavier Nr. 3 f-Moll op. 5
Zugabe:
Claude Debussy
Feux d’artifice / aus: Douze Préludes, Buch 2
La plus que lente
Festival
Internationales Musikfest Hamburg
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