Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Vivaldi »Die vier Jahreszeiten«
Drei Highlights der klassischen Musik an einem Abend. Kaum ein Werk der Barockmusik ist heute so populär wie Antonio Vivaldis »Vier Jahreszeiten«. Das typisch italienisch beschwingte Lebensgefühl dieser Musik, ausgedrückt in eindringlicher Lautmalerei und charakteristischer Zeichnung der darin beschriebenen Jahres¬zeiten, wirkt für heutige Ohren fast wie Pop-Musik einer vergangenen Epoche. Trillernde und zwitschernde Vögel im Frühling, brummende und summende Wespen kurz vor einem furiosen Gewitter im Sommer, Jagdszenen und Weinernte im Herbst, klirrende Kälte, Zähneklappern und fallende Schneeflocken im Winter – die geniale musikalische Naturbeschreibung »Vier Jahreszeiten« von Antonio Vivaldi zählt heute zu den beliebtesten Werken beim Publikum. Der Name Antonio Vivaldis, eines der wichtigsten Komponisten des Barock, war zu Beginn letzten Jahrhunderts nur einigen Musikgelehrten bekannt. Der Vivaldi-Boom setzte ein, als längst vergessene Notenmanuskripte des genialen Komponisten per Zufall gefunden wurden und einem breiten Publikum zugänglich gemacht wurden. Vergessen und wiederentdeckt: Die Vivaldi-Renaissance So glanzvoll die Künstlerlaufbahn Antonio Vivaldis auch verlief und so hoch die Anerkennung war, die ihm von Monarchen und anderen hochgestellten Persönlichkeiten zu Teil wurde - so blieb ihm doch nicht das traurige Los erspart, das Schwinden seines Ruhmes mitzuerleben. Vivaldi musste seine letzten Lebensjahre in bitterer Armut verbringen und wurde nach seinem Tode in einem Armengrab verscharrt. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Name Vivaldi höchstens den Musikgelehrten bekannt. Erst in den späten 20er Jahren, als in einem piemonteser Salesianerkloster der Fund einer großen Sammlung alter Notenmanuskripte glückte, die zum größten Teil von Vivaldi stammten, setzte die Vivaldi-Renaissance ein. Der Vivaldi-Boom begann dann Mitte der 50er Jahre, als sich eigene Musikensembles bildeten, die sich ganz der Pflege der italienischen Barockmusik, insbesondere der Werke Vivaldis widmeten. Im heutigen Musikleben spielt Vivaldi eine herausragende Rolle und von der Bekanntheit her kann er sich mit den größten Komponisten der Musikgeschichte messen. Auch im Programm: Georg Friedrich Händels »Wassermusik«, Suite Nr. 1, ein weiteres überaus beliebtes Werk, sowie Josef Haydns »Abschiedssymphonie«. Händel schrieb die »Wassermusik« für den englischen König, der sich das Werk während einer seiner berühmten Wasserfahrten auf der Themse vorspielen ließ. Die »Wassermusik« gefiel dem König so gut, dass er die Musiker das Konzert gleich zweimal wiederholen ließ. Die »Abschiedssymphonie« ist ein geniales Beispiel von Haydns urwüchsigem Humor: sein damaliges Orchester war dienstmüde, wollte in den längst fälligen Urlaub; so ist es bis heute Tradition, dass die Musiker am Ende des Werkes immer müder spielen, um dann einer nach dem anderen von der Bühne zu schleichen. Dargeboten wird das Konzert von der Tschechischen Kammerphilharmonie Prag, die dank ihrer zahlreichen bisherigen Tourneen durch Deutschland gerade mit diesem Programm bei uns viele Freunde gewonnen hat.
Tschechische Kammerphilharmonie Prag
Dirigent Tomáš Brauner
Antonio Vivaldi
Le quattro stagioni (Die vier Jahreszeiten) op. 8
Joseph Haydn
Sinfonie fis-Moll Hob. I:45 »Abschiedssinfonie«
Georg Friedrich Händel
Wassermusik HWV 348–350
Veranstalter: Hamburger Theater- und Konzert-Kontor
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
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