Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 / Shor & Taschaikowsky: Violinkonzerte / Glinka: Ouvertüre zu »Ruslan und Ljudmila«
Wann gibt es schon einmal die Gelegenheit, einen Weltstar der Violine in einem Konzert mit gleich zwei Werken für Solo-Violine und Orchester zu erleben? Mit der dritten Ausgabe der Morgen-Musik-Reihe laden die Symphoniker Hamburg genau dazu ein: Starviolinist Maxim Vengerov, dessen unvergleichliche Virtuosität und tief empfundene Musikalität seit Jahren das internationale Konzertleben prägen, steht im Mittelpunkt eines Programms, das einen dramaturgischen Bogen von klassischer Klarheit bis zu leidenschaftlicher romantischer Expressivität spannt.
Mit Sergej Prokofjews Sinfonie Nr. 1 eröffnet das Programm bewusst leichtfüßig und transparent. In ironischer Rückschau auf die Wiener Klassik verbindet Prokofjew formale Eleganz mit modernem Witz: ein Spiel mit der Tradition, das den Blick für musikalische Kontraste schärft. Darauf antwortet Alexey Shors Violinkonzert Nr. 6 »Carpe Diem«, das die klassische Balance in eine zeitgenössische, unmittelbar zugängliche Klangsprache überführt. Das Werk lebt vom Dialog zwischen Solovioline und Orchester, von lyrischen Momenten und virtuosen Impulsen und ist damit wie geschaffen für Vengerovs unverwechselbare Ausdruckskraft.
Im zweiten Konzertteil setzt Michail Glinkas Ouvertüre zur Oper »Ruslan und Ljudmila« einen temperamentvollen Kontrapunkt. Mit überschäumender Energie, folkloristischen Farben und theatraler Dramatik fungiert sie als schwungvoller Auftakt zur zweiten Konzerthälfte und öffnet den Raum für große Gefühle. Den Höhepunkt des Abends bildet schließlich Peter I. Tschaikowskys Violinkonzert, das zu den zentralen Werken der romantischen Konzertliteratur zählt. Hier verschmelzen virtuose Strahlkraft und tief empfundene Melodik zu einer eindringlichen musikalischen Erzählung, in der die Violine zwischen tänzerischer Leichtigkeit, inniger Kantabilität und mitreißender Leidenschaft changiert.
So entfaltet sich ein Programm, das unterschiedliche Epochen und Stile in Beziehung setzt und zugleich einer gemeinsamen Idee folgt: der Entwicklung des orchestralen und solistischen Ausdrucks – von klassischer Formstrenge über zeitgenössische Klangpoesie bis hin zur großen romantischen Geste.
Symphoniker Hamburg
Maxim Vengerov Violine
Dirigent Emmanuel Villaume
Sergej Prokofjew
Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique«
Alexey Shor
Konzert für Violine und Orchester Nr. 6 »Carpe Diem«
– Pause –
Michail Glinka
Ouvertüre zu »Ruslan und Ljudmila«
Piotr I. Tschaikowsky
Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Symphoniker Hamburg / Das Morgen Musik-Abo
Symphoniker Hamburg / Das Kombi-Abo
Veranstalter: Symphoniker Hamburg
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
Anmeldung erforderlich. Wenn Sie noch kein Elbphilharmonie-Kundenkonto besitzen, können Sie sich schnell und einfach registrieren.