Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Takemitsu / Bach / Bartók
Barock trifft auf Moderne: In so unterschiedlichen Jahrhunderten wie dem 18. und dem 20. gestaltet sich auch Virtuosität höchst unterschiedlich. Johann Sebastian Bachs legendäres erstes Cembalokonzert d-Moll ist sein wohl größtes, anspruchsvollstes, auch beliebtestes, trotz der düsteren Gesamtstimmung: »Wir müssen durch viel Trübsal«. Der »Drive« des ersten Satzes mit seinem ständig wiederkehrenden Ritornell, den einander jagenden Läufen und der ständig zunehmenden Spannung ist nichts für schwache Nerven. Ganz anders Béla Bartóks drittes Klavierkonzert: In der Morgenstimmung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geschrieben und seiner Ehefrau Ditta gewidmet, zeigt der ungarische Komponist hier seine milde, nostalgische Seite mit neoklassizistischen Einflüssen.
Aufregend wird es in Strawinskys Feuervogel-Konzertsuite: Das ursprünglich als Ballettmusik angelegte Werk begründete Strawinskys Weltruhm, historisch steht es am höchst interessanten Scheidepunkt zwischen noch-tonaler Spätromantik und der Avantgarde des 20. Jahrhunderts, deren Anklänge im furiosen Höllentanz des bösen Zauberers Koschtschej bereits zu hören sind.
Himmlisch dagegen geht es in Tōru Takemitsus Dreamtime zu: Ein Werk für Orchester, das die Zuhörer in die mythische »Traumzeit« der Aborigines entführt. Der japanische Komponist durchreist höhere Sphären mit verzaubernden, sensiblen Klängen in der Tradition der Zweiten Wiener Schule.
Masato Suzuki beschränkt sich nicht allein auf eine Rolle: Als Dirigent, Cembalist und auch Komponist hat er sich weltweit einen Namen gemacht und ist ein ausgewiesener Bach-Kenner und Gründer des Bach Collegium Japan.
Symphoniker Hamburg
Hayato Sumino Klavier
Masato Suzuki Cembalo und Dirigent
Tōru Takemitsu
Dreamtime
Johann Sebastian Bach
Konzert für Cembalo, Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1052
– Pause –
Béla Bartók
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 Sz 119
Igor Strawinsky
L’oiseau de feu (Der Feuervogel) / Suite (Fassung von 1919)
Veranstalter: Symphoniker Hamburg
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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