Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Hamburger Theater Festival
Dieser literarisch-musikalische Abend im Rahmen des Hamburger Theater Festivals verknüpft zwei legendäre Geschichten von Rebellion und Freiheitskampf: den Mythos um den Titanen Prometheus und die Historie um den flämischen Grafen Egmont. Der Schauspieler Sebastian Koch liest collagierte Texte von Goethe, Shelley und Lord Byron, die auf die Musik von Ludwig van Beethoven treffen. Auf einem zentralen, mit Leinwänden bespannten Würfel entfacht das Wiener Filmkollektiv Atzgerei dazu durch Videoprojektionen einen Bildersturm, der Musik und Text kongenial ergänzt.
Prometheus bringt der Menschheit mit dem symbolischen Feuer die Kraft des Gedankens, die Fähigkeit der Reflexion und damit die Befreiung aus der Willkür der Götter. Egmont setzt dieses Motiv fort, indem er für die Freiheit der unterdrückten Niederländer mit seinem Leben einsteht und damit eine Autokratie zu Fall bringt. Heute scheint sich die Welt in eben diese Unmündigkeit zurückzubewegen: Freiheitliche Werte und Menschenrechte gelten als »Tugendterror«, und Autokraten übernehmen die Führung der Welt.
Ein guter Zeitpunkt also, sich mit Beethoven und Goethe auf den Freiheitskampf als menschliche Grundkonstante zu besinnen und zu reflektieren, wo die Menschheit heute steht. Es ist kein Zufall, dass Beethoven und Goethe sich gleichermaßen für die Geschichten von Prometheus und Egmont interessierten, waren doch beide begeisterte Anhänger der freiheitlichen Ideen, die der Französischen Revolution nachfolgten.
Seit 2009 lädt das Hamburger Theater Festival überregional viel diskutierte Theaterproduktionen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum in die Hansestadt.
Orchester Wiener Akademie
Marie Arnet Sopran
Sebastian Koch Schauspiel
Christopher Hampton Texte
Atzgerei Visual Design Video
Birgit Hutter Kostüm
Vanessa Eder-Messutat Bühne
Alexander Wiegold Regie
Leitung Martin Haselböck
Eine sinfonisch-szenische Lesung nach Motiven von Johann Wolfgang von Goethe, Percy Shelley, Lord Byron sowie Musik von Ludwig van Beethoven
Veranstalter: Stiftung Hamburger Theater Festival
Eine Koproduktion der Ruhrfestspiele Recklinghausen und Musikkonzept Wien
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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