Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Schumann
»Für mich sind Schumanns ›Faust-Szenen‹ eines der größten Meisterwerke der Romantik überhaupt!«, bekennt Thomas Hengelbrock. Mit vereinten Kräften des NDR Sinfonieorchesters, des NDR Chors und des RIAS Kammerchors sowie einer illustren Sänger-Schar samt Star-Bariton Christian Gerhaher bringt er das oratoriengleiche Werk zur Aufführung. Ohne ihn führten Schumanns »Faust-Szenen« vielleicht noch immer ein Schattendasein auf den Konzertpodien: Mit seiner tiefgründigen Interpretation der Rolle des Faust hat der Bariton Christian Gerhaher dem Werk in den letzten Jahren zu einer wahren Renaissance verholfen. »Man kann in diesem Faust-Bild schwelgen«, schwärmt Gerhaher. »Es geht um Liebe, es geht um sinnliche Erkenntnis, es geht um die höchste Schönheit, es geht um Politik und Macht, sogar um Landgewinn. Kurz: den ganzen Horizont menschlicher Gier und Neugier muss Faust abschreiten.« Ungewöhnlich ist Schumanns Auswahl der vertonten Szenen aus Goethes übermächtiger Textvorlage: Wir treffen Faust nicht im Studierzimmer an, erfahren nicht, wie er seinen Deal mit Mephisto eingeht, dafür macht die philosophische Schlussszene mit ihrer Erlösungsmystik und dem abschließenden Chor »Alles Unvergängliche ist nur ein Gleichnis« gut die Hälfte des Werks aus. Auch wenn Schumann anfangs gar nicht wusste, wohin ihn dieses ambitionierte Projekt treiben würde, gelten die »Faust-Szenen« heute als eines seiner Hauptwerke, in dem er das reiche Potential vokalsinfonischer, dramatischer Musik in einem ganz einzigartigen Genre ausschöpfte.
NDR Sinfonieorchester
RIAS Kammerchor Berlin
NDR Vokalensemble
Camilla Tilling Sopran
Christina Landshamer Sopran
Sophie Harmsen Mezzosopran
Lothar Odinius Tenor
Christian Gerhaher Bariton
Albert Dohmen Bassbariton
Yorck Felix Speer Bass
Dirigent Thomas Hengelbrock
Robert Schumann
Szenen aus Goethes »Faust« für Soli, Chor und Orchester WoO 3
Veranstalter: NDR
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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