Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Bitte beachten Sie die Besetzungsänderung!
Hamburgs »Director musices« Georg Philipp Telemann blieb immer am Puls der Zeit. Als im Jahr 1722 im fernen Persien ein afghanischer Stammesfürst das Heer der Perser schlug, deren Hauptstadt einnahm und sich auf den Pfauenthron setzte, berichtete auch die europäische Presse bald darauf über »die in Persien sich entsponnene Rebellion« und »den jetzigen Besitzer der persischen Monarchie MyrrWays«. Telemann und sein Librettist Johann Samuel Müller griffen den Miriways-Hype dankbar auf und brachten den Stoff auf die Bühne jenes Hauses, das Telemann seit 1722 leitete: die Hamburger Gänsemarktoper.
Erbauliche Geschichten vom Zwiespalt zwischen Liebe und Staatsraison in der exotischen Kulisse des fernen Isfahān waren ganz nach dem Geschmack des Publikums. Uraufgeführt wurde »Miriways« am 26. Mai 1728 in Hamburg; doch es vergingen fast drei Jahrhunderte, bis Reinhard Goebel die Partitur aus den Archiven zog und 1992 in Magdeburg erneut zum Klingen brachte.
Unter der Leitung von Bernard Labadie kehrt das Singspiel in drei Akten über Miriways, den »Persianischen Cromwell«, nun in die Stadt seiner Entstehung zurück.
Bitte beachten Sie die Besetzungsänderung: Michael Volle muss seine Mitwirkung in der Titelpartie in Telemanns Oper »Miriways« beim Eröffnungskonzert des Telemann-Festivals leider krankheitsbedingt absagen. André Morsch hat sich dankenswerterweise bereiterklärt, die anspruchsvolle Partie in der selten aufgeführten Oper kurzfristig einzustudieren und für Michael Volle einzuspringen.
Akademie für Alte Musik Berlin
André Morsch Miriways
Robin Johannsen Sophi
Sophie Karthäuser Bemira
Lydia Teuscher Nisibis
Michael Nagy Murzah
Marie-Claude Chappuis Samischa
Anett Fritsch Zemir
Paul McNamara Gesandter
Dominik Köninger Geist, Scandor
Leitung Bernard Labadie
Georg Philipp Telemann
Miriways / Oper in drei Akten TWV 21/24
Konzertante Aufführung
Das Konzert wird live im Radio auf NDR Kultur übertragen.
Veranstalter: HamburgMusik / NDR
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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