Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Liederabende • 1. Internationales Musikfest Hamburg • Schubertiade
Kaum ein Komponist hat die Themen Verführung und Liebe mit einer so beängstigenden Intensität und einem solchen Reichtum an Nuancen vertont wie Franz Schubert. Ob der Grund dafür in seinem eigenen (meist unerfüllten) Liebesleben zu suchen ist oder in seiner Zeit, die Erfüllung und Erlösung von Verlockung und Sehnsucht nur im Tod sah, sei dahingestellt. Fest steht, dass Schubert in seinen Liedern alle emotionalen Zustände auf engstem Raum vereinte und in seinen drei großen Zyklen zu akustischen Wandgemälden ausbreitete. Dazu zählt der Müllersbursche, der sich von der »schönen Müllerin« verführen lässt und an dieser Liebe verzweifelt; der todessehnsüchtige Wanderer, der mit gebrochenem Herzen auf »Winterreise« geht, und der »Schwanengesang«, den Schubert kurz vor seinem Tod komponierte. Zu seinen Lebzeiten aufgeführt wurden seine Lieder im privaten Rahmen sogenannter »Schubertiaden« – einer Form, der das Internationale Musikfest Hamburg nun Reverenz erweist. Um diese drei großen Schubert-Zyklen an drei Abenden in der Laeiszhalle aufzuführen, ist Matthias Goerne genau der richtige Mann. »So wie Matthias Goerne Schubert singt, steht er derzeit auf einsamer Höhe«, befand kürzlich die Frankfurter Rundschau. »Goerne singt Schubert so, dass man gar nicht anders kann, als ihm zu folgen in jene fernen Sphären, wo die romantische Anschauung regiert.« Aktuell arbeitet er an einer Serie von zwölf Schubert-CDs, von denen die ersten bereits erschienen sind. Begleitet wird er dabei von ganz unterschiedlichen Pianisten – genau wie bei seinen Gastspielen im Rahmen des Musikfests. Hier steht ihm der ehemalige Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters, Christoph Eschenbach, ebenso zur Seite wie der sensible Pole Piotr Anderszewski, der in Hamburg ebenfalls auf eine treue Fangemeinde zählen kann. An der Aktualität seines Unterfangens zweifelt Goerne jedenfalls nicht: »Mit Schubert können Sie den ganzen Menschen erklären, in all seinen Facetten, Sehnsüchten, Ängsten und Fehlern. Schubert ist grenzenlos. Grenzenlos tief.«
Matthias Goerne Bariton
Christoph Eschenbach Klavier
Franz Schubert
Die schöne Müllerin D 795
Veranstalter: HamburgMusik gGmbH / FontenayClassics Kammerkonzerte
Gefördert durch den Freundeskreis Elbphilharmonie + Laeiszhalle e.V.
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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