Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Frühjahrskonzert
Das Landesjugendorchester Hamburg (LJO) ist als Auswahlorchester der Freien und Hansestadt Hamburg seit über 55 Jahren fester Bestandteil der musikalischen Nachwuchsszene. Gut 90 Musiker:innen im Alter von 14-25 Jahren widmen sich in den Frühjahrskonzerten unter der Leitung von Johannes Witt großen Komponisten der Spätromantik.
Richard Strauss’ Lieder »Zueignung«, »Wiegenlied«, »Meinem Kinde und Morgen!« zeigen eindrucksvoll die Vielfalt seines frühen und mittleren Liedschaffens. Sie entstammen vier unterschiedlichen Liederzyklen, aber alle Werke eint eine Intimität und Emotionalität, die sich in lyrischen Bögen sowie leidenschaftlicher Dringlichkeit ausdrückt. Strauss schrieb etliche Lieder seiner Ehefrau und Sängerin Pauline Strauss-de Ahna auf den Leib – die Liedersammlung mit »Morgen!« etwa schenkte er ihr als Hochzeitsgabe. Gerade dieses Lied, so erinnerte sich der Komponist, habe seine Frau »mit einem Ausdruck und einer Poesie vorgetragen, wie ich sie nie mehr gehört habe«. »Meinem Kinde« hingegen entstand nach der Geburt von Strauss‘ einzigem Sohn. Ursprünglich für Gesang und Klavier komponiert, wurden alle Lieder später von Strauss farbenreich orchestriert.
Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 D-Dur, oft »Titan« genannt, markiert seinen eindrucksvollen Einstieg in die Gattung der Sinfonie. Zwischen 1884 und 1888 komponiert, verbindet das groß besetzte Werk spätromantische Ausdruckskraft mit - für Mahlers Zeit - innovativen Klangideen. Der Komponist entfaltet eine weite musikalische Landschaft: vom geheimnisvoll schwebenden Beginn über volkstümliche Motive bis hin zu dramatischen Ausbrüchen. Besonders charakteristisch ist der dritte Satz, der mit einer düster-verfremdeten Version von »Bruder Jakob« überrascht. Im Finalsatz mündet die Sinfonie schließlich in einer festlichen Apotheose. Mit diesem Werk legte Mahler den Grundstein für sein lebenslanges Streben, die Sinfonie als Weltentwurf zu gestalten.
Schirmherr des LJO Hamburg ist der Erste Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher. Träger des Ensembles ist der Landesmusikrat in der Freien und Hansestadt Hamburg e. V., gefördert wird es von der Behörde für Kultur und Medien.
Landesjugendorchester Hamburg
Ann-Beth Solvang Mezzosopran
Dirigent Johannes Witt
Richard Strauss
Zueignung op. 10/1
Wiegenlied op. 41/1
Meinem Kinde op. 37/3
Morgen! op. 27/4
Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 1 D-Dur
Veranstalter: Landesmusikrat in der Freien und Hansestadt Hamburg e.V
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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