Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
»Unter Wasser«: Dvořák / Zemlinsky
Nicht nur auf ihrem Ensemblefoto können die Jungen Symphoniker Hamburg tief im Wasser stehen. In ihrem Sommerkonzert unter der Leitung von Daniel Kirchmann stürzen sie sich jetzt auch musikalisch in die Fluten: Zu hören sind Alexander von Zemlinskys üppig schäumende Orchesterfantasie »Die Seejungfrau« und Antonín Dvořáks geheimnisvoll brodelnde Sinfonische Dichtung »Der Wassermann«. Beides Werke, die Legenden von märchenhaften (Unter)-Wasserwesen in den Wogen des spätromantischen Orchesterklangs aufgehen lassen.
In seiner unnachahmlichen Art erzählte Dvořák kurz vor der Jahrhundertwende die alte böhmische Schauergeschichte vom Wassermann, der ein Mädchen entführt, schwängert und schließlich das gemeinsame Kind tötet. Naturgemäß mit düster-dramatischen Orchesterfarben – aber nicht ohne die gewohnte Portion volkstümlichen Schwung.
Wenige Jahre später wollte Alexander von Zemlinsky zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeigen, dass selbst Vorgänger wie Richard Strauss die Kunst packender, glänzend instrumentierter Programmmusik für Orchester noch lange nicht ausgereizt hatten. Er wählte das durch Hans Christian Andersen weltberühmt gewordene Märchen »Die kleine Meerjungfrau« zur Vorlage für diese kompositorische Challenge. Die Aufgabe, die unerfüllte Sehnsucht einer Wassernixe nach menschlicher Liebe in leidenschaftlich schwelgende, bildhafte Musik zu übersetzen, meisterte er mit Bravour – besser als seine eigene unglückliche Affäre mit Alma Mahler, die er in »Die Seejungfrau« verarbeitete.
Junge Symphoniker Hamburg
Dirigent Daniel Kirchmann
»Unter Wasser«
Antonín Dvořák
Der Wassermann / Sinfonische Dichtung op. 107
Alexander von Zemlinsky
Die Seejungfrau / Fantasie für Orchester
Veranstalter: Junge Symphoniker Hamburg e.V.
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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