Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Con Brio
Dafür, dass seine Achte Symphonie bei ihrer Uraufführung im Februar 1814 im großen Redoutensaal in Wien weit weniger Applaus erntete als die fulminante Siebte Symphonie, hatte Ludwig von Beethoven eine simple Erklärung. Das liege daran, dass »sie [die Achte] so viel besser ist«, beschied er seinen Schüler Czerny. Tatsächlich ist die Achte erfüllt von einem feinen Humor, der sich mehr an Kenner und Genießer richtet. So treibt Beethoven im Allegretto scherzando ein köstlich-parodistisches Spiel mit dem Ticken mechanischer Uhrwerke. »In allen feineren Aspekten ist die Achte besser [als die Siebte]«, befand denn auch der Feingeist George Bernard Shaw. Man muss aber nicht unbedingt einer der beiden Symphonien den Vorzug geben, man kann sie auch beide lieben und schätzen. So beauftragte der Dirigent Mariss Jansons den Komponisten Jörg Widmann 2008 mit einer Konzertouvertüre, die die musikalischen Charakteristika beider Symphonien Beethovens aufgreifen sollte. Für Widmann ist Beethovens Musik geprägt von »Furor und rhythmischem Drängen«; zum Titel seiner Ouvertüre inspirierte ihn eine von Beethovens liebsten Vortragsbezeichnungen: »Con brio«, mit Schwung. Zur Hochzeit seiner Tochter Marie-Elisabeth bestellte der ehemalige Salzburger Bürgermeister Sigismund Haffner im Frühjahr 1776 bei Mozart eine festliche Serenade. Und der investierte offenbar einigen Ehrgeiz in diesen Auftrag und schuf ein mit Oboen, Flöten, Fagotten, Hörnern, Trompeten und Streichern groß besetztes, fast einstündiges Werk in acht Sätzen, das außerdem mehrere virtuose Soli für Violine enthält. »Ein richtiges musikalisches Festgedicht, bald hochpathetisch, bald liebenswürdig verbindlich, bald geistvoll plaudernd, aber immer mit dem schuldigen Respekt vor den zu Feiernden«, wie der Mozart-Forscher Hermann Abert schrieb.
Hamburger Camerata
Gustav Frielinghaus Violine
Leitung Simon Gaudenz
Jörg Widmann
Con brio / Konzertouvertüre für Orchester
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Wolfgang Amadeus Mozart
Serenade D-Dur KV 248b »Haffner-Serenade«
Veranstalter: Hamburger Camerata
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
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