Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Festliches Weihnachtskonzert
Über zwei Jahrzehnte lang, von 1767 bis zu seinem Tod 1788, war Carl Philipp Emanuel Bach »Director Musices« in Hamburg. In der Nachfolge seines Patenonkels Georg Philipp Telemann leitete er die Musik am Johanneum und den Hauptkirchen. Doch Bach war noch weit mehr als ein Schul- und Kirchenmann. In Zeiten des beginnenden bürgerlichen Musiklebens war er zugleich Musikunternehmer, der mit seinen Sinfonien und Solo-Konzerten das aufkommende private Konzertwesen befeuerte. »Jeder, der diese Werke hörte, war begeistert von der originellen und geschickten Durchführung der musikalischen Ideen und der großen Mannigfaltigkeit von Form und Modulation. Es scheint unwahrscheinlich, daß dem Geist eines genialen Komponisten jemals geistvollere, kühnere und humorvollere Musik entspringen wird.« So schrieb der Komponist und Musikgelehrte Johann Friedrich Reichardt über Bachs Musik. Verkappte kleine (geistliche) Konzerte sind die beiden Sopranarien aus der Feder von Bach Senior im Zentrum des Programms. In »Jesus soll mein erstes Wort« aus der Kantate BWV 171 ließ Johann Sebastian Bach Raum für ein virtuoses Violin-Solo; in »Bete aber auch dabei« aus der Kantate 115 umspielen Flöte und Violoncello piccolo die Kantilene des Soprans. Am besten lernt man von Vorbildern. So dachte auch Carl Friedrich Zelter, der Kompositionslehrer von Felix Mendelssohn. Mehrere Jahre lang nahm er mit dem Schüler die Meister der Vergangenheit durch und ließ ihn das Gelernte in kleinen Sinfonien für Streichorchester anwenden. Das erste Jahr gehörte vor allem dem »alten Bach«, im Jahr darauf kamen dann die »modernen« dran. So entstanden zwischen 1821 und 1823 dreizehn Streichersinfonien, denen man bisweilen deutlich anhört, wessen Musik gerade auf dem Lehrplan gestanden hatte. Beim Sinfoniensatz in h-Moll schimmert unverkennbar die Klangsprache der Klassik durch.
Hamburger Camerata
Julia Borchert Sopran
Mark Schumann Violoncello
Gustav Frielinghaus Violine und Leitung
Carl Philipp Emanuel Bach
Sinfonia h-Moll Wq 182/5 für Streicher und Basso continuo
Sinfonia G-Dur Wq 182/1 für Streicher und Basso Continuo / Hamburger Symphonie Nr. 1
Konzert für Violoncello und Streicher a-Moll Wq 170
Johann Sebastian Bach
Gott, wie dein Name, so ist auch dein Ruhm BWV 171 / Arie für Sopran
Mache dich, mein Geist, bereit BWV 115 / Arie für Sopran
Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichersinfonie Nr. 10 h-Moll
Veranstalter: Hamburger Camerata
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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