Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Mendelssohn & Schumann
Gemeinsam verkörpern sie den Inbegriff der deutschen Romantik in der Musik: Robert Schumann, der Poet, Phantast, Publizist und biedere Familienmensch, und Felix Mendelssohn, der Klassizist, umtriebige Musikmanager und international gefeierte Virtuose. Unter dem Decknamen »Felix Meritis« nahm Schumann den verdienstvollen Kollegen Mendelssohn in seinen imaginären Freundschaftsbund der »Davidsbündler« auf. Das vierte Abonnementkonzert der Hamburger Camerata zeigt die beiden künstlerischen Weggefährten von ihrer kühnsten, experimentierfreudigsten Seite: Mendelssohn gilt uns heute als Großmeister eines abgeklärten, historisch informierten Klassizismus. Was für ein Romantiker in ihm steckte, bewies der junge Mendelssohn vor allem in seinen von überwältigenden Natureindrücken und Märchenphantastik inspirierten Ouvertüren »Die Hebriden« und »Das Märchen von der schönen Melusine«. Hier nimmt Mendelssohn (fast) schon die erzromantische Erfindung der Symphonischen Dichtung vorweg. Und selbst die Wasserwogen in Wagners »Rheingold« sind noch hörbar von Mendelssohns frühem Geniestreich inspiriert. Es anders zu machen als alle Kollegen vor ihm muss für den Symphonie- und Konzertkomponisten Robert Schumann immer ein großer Ansporn gewesen sein. Seinen experimentierfreudigen Umgang mit konventionellen Formen belegen die beiden Werke dieses Programms: Das heute so beliebte Klavierkonzert hatte Schumann ursprünglich als einsätzige Phantasie für Klavier und Orchester konzipiert (nur um seinem Verleger zu gefallen schob er später noch zwei Sätze nach). Und was wir heute als Zyklus von drei Sätzen unter der Opusnummer 52 kennen, war vom Komponisten eigentlich als Entwurf zu einer kleinen Symphonie, einer Sinfonietta, geplant. Die gefiel ihm selbst so gut, dass er darüber sogar seine romantische Melancholie vergaß: »Das Ganze hat einen leichten, freundlichen Charakter; ich schrieb es in recht fröhlicher Stimmung.«
Hamburger Camerata
Anastasia Injushina Klavier
Leitung Simon Gaudenz
»Treue Freunde«
Felix Mendelssohn Bartholdy
»Die Hebriden / Fingalshöhle« op. 26 / Konzertouvertüre
Robert Schumann
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54
Felix Mendelssohn Bartholdy
»Das Märchen von der schönen Melusine« / Konzertouvertüre F-Dur op. 32
Robert Schumann
Ouvertüre, Scherzo und Finale op. 52
Veranstalter: Hamburger Camerata
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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