Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Was passiert, wenn große Komponisten sich das Werk eines berühmten Kollegen oder den Stil einer fremden Stadt zu eigen machen? Dieser Frage geht das erste Abonnementkonzert der HAMBURGER CAMERATA nach. Melodien von Giovanni Pergolesi gesehen durch die Brille von Igor Strawinsky und die französische Orchesterschule gespiegelt in den Werken von Haydn und Mozart bilden den Rahmen dieses Konzertes. Im Zentrum des Abends steht die Aufführung des Schlagzeugkonzertes »Traumspur« aus der Feder des jungen Komponisten und Schlagzeugers Johannes Fischer. Zum direkten Quervergleich laden die »Pariser Sinfonien« von Haydn und Mozart ein. Misst man beide Werke an dem Erfolg, den ihre Urheber damit hatten, liegt Haydn klar vorne: Für Joseph Haydn bedeuteten die sechs, 1785 im Auftrag der »Concerts de la Loge Olympique« verfassten »Pariser Sinfonien« den Durchbruch zu internationalem Ruhm. Zudem waren sie mit 25 louis d’or fürstlich bezahlt. Ohne Ruhm und ohne Bezahlung musste dagegen Mozart sechs Jahre zuvor aus Paris abziehen. Wie Haydn nutzte auch Mozart in seiner 1779 für die »Concerts spirituels« geschriebenen Sinfonie KV 297 die Möglichkeiten der großen Pariser Orchester. Und er bot dem Publikum jenen Effekt, den es am meisten liebte: den berühmten »Coup d’archet«, einen markanten Einsatz des ganzen Orchesters. Der war der Stolz der Pariser Musiker. Ein Erfolg wurde seine Sinfonie trotz dieses Hausmittels nicht. Vielleicht spürten die Franzosen, was der Wunderknabe tatsächlich von ihnen und ihrem »Coup« hielt: »Da machen die Ochsen hier ein wesen daraus! – was teufel! ich mercke keinen unterschied – sie fangen halt auch zu gleich an – wie in andern orten. Das ist zum lachen.« Gelacht wurde in Paris auch 141 Jahre später bei er Uraufführung von Igor Strawinskys Ballett-Hanswurstiade »Pulcinella« nach der Musik von Giovanni Pergolesi. Für seine Partitur bediente sich Strawinsky der Melodien und Basslinien des 1736 verstorbenen Ahnherren der komischen Oper und montierte sie – mit ein paar eigenen Zusätzen – zu einem modernen Werk aus dem Geiste der alten »commedia dell’arte«. »Pulcinella war meine Entdeckung der Vergangenheit«, sagt Strawinsky später. Tatsächlich bildete das Ballett den Auftakt zu einer fast drei Jahrzehnte währenden Schaffensphase, in der Strawinsky das Spiel mit der Musik früherer Jahrhunderte ausgiebig kultivierte. In Kooperation mit der Stiftung Deutsches Musikleben präsentiert die HAMBURGER CAMERATA auch in dieser Saison wieder junge aufstrebende Solisten. Johannes Fischer erheilt 2007 den 1. Preis beim 56. Internationalen Musikwettbewerb der ARD, das Gerd-Bucerius-Förderstipendiums der ZEIT-Stiftung und ein Stipendium der Stiftung Deutsches Musikleben. Sein im März 2009 uraufgeführtes Werk »Traumspur« entstand im Auftrag von Christoph Altstaedt und dem Jungen Klangforum Mitte Europa. In Kooperation mit der Deutschen Stiftung Musikleben
Orchester Hamburger Camerata
Johannes Fischer Schlagwerk
Max Pommer Leitung
Johannes Fischer
Traumspur / Konzert für Percussion und Orchester
Joseph Haydn
Sinfonie A-Dur Hob. I:87
Igor Strawinsky
Suite aus dem Ballett »Pulcinella«
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie D-Dur KV 300a »Pariser«
Veranstalter: Hamburger Camerata
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
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