Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
NDR Das Alte Werk
Mit der Musik des venezianischen Exzentrikers Antonio Vivaldi eröffnet Violinist und Dirigent Jean-Christophe Spinosi mit seinem Ensemble Matheus die Saison 2015/2016 von NDR Das Alte Werk in der Laeiszhalle.Und immer kommt es anders, wenn Jean-Christophe Spinosi auf den Plan tritt. »Hochspannung liegt in der Luft, Klänge blitzen auf, flirren, brennen - ist das wirklich der gute alte ›Messiah‹?«, fragte erstaunt die Süddeutsche Zeitung, als der französische Geiger und Dirigent Händels berühmtestes Oratorium mit seinem Ensemble Matheus musizierte. Gemeinsam mit Cecilia Bartoli brachte er bei den Salzburger Pfingstfestspielen Rossinis »Cenerentola« zur Aufführung - und die aus aller Welt angereisten Hörer aus der Fassung, weil sein Orchester mit Darmsaiten und historischen Instrumenten »eine Orgie an unklen, irisierenden, mürben und irdenen Klangfarben« entfesselte. Aber obgleich das 1991 gegründete Ensemble Matheus sich längst ein ungebundenes, musikhistorisch unbegrenztes Repertoire von Monteverdi bis Schostakowitsch erobert hat, wird der Name Spinosi in erster Linie mit der Musik Antonio Vivaldis assoziiert, um nicht zu sagen: identifiziert. Bei den Konzerten des venezianischen Exzentrikers wie etwa »La Notte« mit seinen nächtlichen Gespenstern und dissonanten Träumen oder »Il Gardellino« mit dem stilisierten Gesang des Distelfinken leben Spinosi und seine Solisten ganz in ihrem Element: im musikalischen Vaterland der Poeten und Phantasten. »In der Klassik geht es stets um die perfekte Form, doch brauchen wir auch Momente, die völlig unerwartet sind«, sagt Jean-Christophe Spinosi. »Das ist moderne Kunst und das sollte die Klassik auch sein: immer in Bewegung.«
Ensemble Matheus
Alexis Kossenko Flöte
Jean-Marc Goujon Flöte
Laurence Paugam Violine
Jérôme Pernoo Violoncello
Claire-Lise Démettre Violoncello
Jean-Christophe Spinosi Violine und Leitung
Antonio Vivaldi
Concerto D-Dur RV 512 für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo
Concerto g-Moll RV 439 für Flöte (Violine), Streicher und Basso continuo »La notte«
Concerto h-Moll RV 424 für Violoncello und Streicher
Concerto g-Moll RV 531 für zwei Violoncelli, Streicher und Basso continuo / L'estro armonico
Concerto D-Dur RV 428 für Violine (Flöte), Streicher und Basso continuo »Il gardellino«
Georg Philipp Telemann
Concerto e-Moll TWV 52:e1 für Blockflöte, Traversflöte, Streicher und Basso continuo
Veranstalter: NDR
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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