Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
NDR Das Alte Werk • Lux aeterna
Georg Friedrich Händel, ab 1727 britischer Staatsbürger, George Frideric Handel also war unaufhaltsam in den Rang eines englischen Nationalkomponisten aufgestiegen, keineswegs unumstritten, doch übermächtig in seiner künstlerischen Größe und respektvoll anerkannt von Freund und Feind. Aber nicht die für London geschriebenen italienischen Opern, sondern die Oratorien waren es, in englischer Sprache und nach biblischen Stoffen, die Händels Ruhm in seiner Wahlheimat begründeten. Mit seinem Oratorium »Judas Maccabaeus« gelang Händel 1746 das Werk der Stunde, das die Niederschlagung des Jakobitenaufstands feierte und in der Gestalt des alttestamentlichen Heerführers den Duke of Cumberland verherrlichte, der die Rebellen unter dem katholischen Prinzen Charles Edward in der Schlacht von Culledon besiegt hatte. Die Identifikation des realen mit dem mythischen Helden, des britischen mit dem auserwählten Volk, die Überblendung von Geschichte und Gegenwart, Drama und Wirklichkeit, Kunst und Staat besiegelte den Triumph des Händelschen Oratoriums, ein Triumph der höheren patriotischen Wahrheit über das zunehmend verachtete Vergnügen der italienischen Oper. Offenbar hatte der Komponist anderes im Sinn, als er sich – nicht bloß aus Opportunismus – von den barocken Ausstattungsrevuen der Opera seria abkehrte. Er blieb dem Theater treu, aber er schrieb »musikalische Dramen« im radikalen Wortverständnis: aus der Musik geborene Dramen, beflügelt von einer grenzenlosen Vorstellungskraft, die auf Kulissen, Kostüme und Aktionen getrost verzichten kann, da ihre Bühne allein in der Phantasie der Hörer ersteht.
Concerto Köln
NDR Vokalensemble
Maria Grazia Schiavo Sopran
Marie-Claude Chappuis Mezzosopran
Daniel Behle Tenor
Andrew Foster-Williams Bass
Leitung Philipp Ahmann
Georg Friedrich Händel
Judas Maccabaeus / Oratorium in drei Akten HWV 63
Veranstalter: NDR
In Kooperation mit dem NDR Chor und den Händel-Festspielen Halle.
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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