Der Mojo Club ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen:
U3: St. Pauli
S1 / 2 / 3: Reeperbahn
Bus 16 / 112: St. Pauli
Bus 16 / 111 / 112: Davidstraße
1. Internationales Musikfest Hamburg
Ein Orgelkonzert im Mojo Club auf der sündigen Reeperbahn? Wie soll das gehen? Ganz einfach: Cameron Carpenter, das Enfant terrible der Orgelszene, hat endlich vollbracht, wovon er seit Jahren träumt: eine digitale Orgel zu erschaffen, deren High-Tech-Lautsprecher den Klangrausch konventioneller Pfeifenorgeln reproduzieren oder sogar übertreffen, die gleichzeitig aber einfach zu transportieren ist. Ohnehin schert er sich nicht um Konventionen: »Wir haben zu lange die Gewalttätigkeit der Orgel ignoriert, ihre Sinnlichkeit, ihre Sexualität. Wenn ich spiele, werden Behäbigkeit und Banalität von einer ekstatischen Attacke hinweggefegt.« Kein Wunder, dass die ZEIT ihn einen »gefallenen Engel« nennt, der »der Kirchenorgel die Sünde zurückgeben will«. Cameron Carpenter spielt alleine schon mit den Füßen virtuoser als die meisten Pianisten mit den Händen, er kennt keine spieltechnischen oder stilistischen Grenzen. Im Mojo Club schlägt er ein neues Kapitel der Orgelgeschichte auf.
Cameron Carpenter Digitalorgel
»Cabaret«
Johann Sebastian Bach/Cameron Carpenter
Cello Suite Elaboration / nach Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007, Präludium
Piotr I. Tschaikowsky
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 »Pathétique« / 3. Satz, Transkription Cameron Carpenter
Gordon Lightfoot
If you could Read my Mind
Richard Rodgers
Ballettmusik zu »Slaughter on Tenth Avenue«
Johann Sebastian Bach
Triosonate Nr. 6 G-Dur BWV 530 / 1. Satz
Patsy Cline
Back in Baby´s Arms
Leslie Bricusse & Anthony Newley
Pure Imagination
Improvisation zum Animationsfilm »Die Rache des Kameramanns« (1912/Władysław Starewicz)
Cameron Carpenter
Music for an Imaginary Film
Alexander Skrjabin
Sonate Nr. 4 Fis-Dur op. 30 / Transkription: Cameron Carpenter
Cole Porter
Let´s Misbehave
Simon May
Anyone can Fall in Love
Veranstalter: HamburgMusik gGmbH
Der 1989 gegründete Mojo Club ist ein Musik-Club auf der Reeperbahn in Hamburg. Bis zu seiner Schließung im Jahr 2003 galt er als Vorreiter im Bereich moderner Breakbeat-orientierter Klänge wie Acid Jazz und hatte eine große Bedeutung für den Dancefloor Jazz. Der 2013 unter den Tanzenden Türmen wiedereröffnete Club bietet auf zwei Ebenen Platz für bis zu 800 Besucher und wird auch als Veranstaltungsort für Konzerte genutzt.
Der Mojo Club ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen:
U3: St. Pauli
S1 / 2 / 3: Reeperbahn
Bus 16 / 112: St. Pauli
Bus 16 / 111 / 112: Davidstraße
Das Spielbudenplatz Parkhaus und die Reeperbahn-Parkgaragen am Spielbudenplatz bieten gebührenpflichtige Parkplätze. Anfahrt stadtauswärts über Zirkusweg, stadteinwärts über Reeperbahn.
Barrierefreier Zugang möglich.
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