Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
NDR Das Alte Werk
In der barocken Instrumentalmusik ging es oft ganz lebensprall und auch handfest zu. Bei Georg Philipp Telemann etwa durften in einem Violinkonzert schon mal die Frösche quaken, ausdrücklich bezeichnet als »Solofrosch« in der Violine und als ganzer »Froschchor« im Tutti. Ergänzt um Werke von Johann Joseph Fux, Biber und Vivaldi präsentiert das 2005 gegründete flämische Baroque Orchestra B’Rock, gerühmt für seine mitreißenden und klangsatten Interpretationen, ein packendes Theatrum mundi. Geleitet wird das Ensemble von Dmitry Sinkovsky, einem russischen Multitalent, der nicht nur als Barockgeiger mit höchsten Ehren dekoriert wurde, sondern inzwischen auch als Countertenor Furore macht.
Telemanns österreichischer Kollege Johann Joseph Fux hielt es lieber mit den Vögeln, genauer gesagt: mit Nachtigall, Wachtel und Kuckuck, die er in seiner D-Dur-Ouvertüre imitierte und sie singen, schlagen und rufen ließ. Oder er zeichnete ein atmosphärisch dichtes Genrebild der Nacht, mit all ihren Reizen und ihren Abgründen – der Auftritt des Nachtwächters öffnet die Traumwelt.
Kriegerische Klänge stimmte dagegen Heinrich Ignaz Franz Biber in seiner »Battalia« an, die jedoch weit mehr ist als eine Schlachtenmusik: Biber erweist sich hier als Meister der grotesken Komik, wenn er im zweiten Satz eine »liederliche Gesellschafft von allerley Humor« portraitiert und im Finale die verwundeten Musketiere lamentieren dürfen.
In Reinkultur aber zelebriert Antonio Vivaldi das Prinzip des barocken Konzerts mit Wettstreit und Dialog, Widerrede und Zwiegesang: abwechslungsreich und leidenschaftlich, poetisch und funkensprühend.
B’Rock Orchestra
Dmitry Sinkovsky Violine und Leitung
Johann Joseph Fux
Ouvertüre D-Dur
Heinrich Ignaz Franz Biber
Battalia à 10
Antonio Vivaldi
Concerto con molti instrumenti F-Dur RV 569
Georg Philipp Telemann
Violinkonzert A-Dur TWV 51/A4
Johann Joseph Fux
Concerto D-Dur »Le dolcezze e l’amarezze della notte«
Antonio Vivaldi
Concerto D-Dur RV 562 »Per la solennità di San Lorenzo«
Veranstalter: NDR
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
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