Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
1. Internationales Musikfest Hamburg
Wer nichts sieht, schärft die anderen Sinne, vor allem das Gehör. Diese Erfahrung hat das Publikum der Elbphilharmonie Konzerte dank ungewöhnlicher Aufführungskonzepte schon mehrfach machen können. Doch dieser Abend ist wirklich etwas ganz besonderes. Nicht nur, dass er in völliger Dunkelheit stattfindet. Auf der Bühne steht ein blindes Ehepaar, und der Begriff »Konzert« greift viel zu kurz: »Eclipse« ist auch ein Hörspiel, eine Reise, kurz, eine einmalige Erfahrung. Amadou und Mariam stammen aus Mali und verloren in ihrer Kindheit krankheitsbedingt ihre Sehkraft. Sie lernten sich an der Blindenschule der Hauptstadt Bamako kennen, wo sie gemeinsam im Ensemble aktiv waren – Amadou als Gitarrist, Mariam als Sängerin. Seit ihrer Hochzeit 1980 traten sie regelmäßig als Duo auf und hatten in Westafrika längst Superstar-Status erreicht, als Stevie Wonder das Musikerpaar Mitte der 80er Jahre entdeckte. Es folgte ihr Siegeszug durch Europa: Amadou und Mariam spielten mit dem Weltmusikstar Manu Chao und dem Pink-Floyd-Gitarristen David Gilmour sowie als Support für Blur, Coldplay und U2. Gemeinsam mit Herbert Grönemeyer nahmen sie den offiziellen Song zur WM 2006 auf (»Zeit, dass sich was dreht«); vier Jahre später waren sie an der Eröffnung der WM in Südafrika beteiligt. Ihre lebensfrohe Musik mischt traditionelle Folklore aus Mali mit Rockgitarren und Pop-Beats, arabischen Flöten, Blechbläsern und gelegentlich indischer Percussion. Doch dieser Abend bietet mehr. Amadou und Mariam kombinieren Konzert, Erzählung und Sinnesexperiment zu einem beeindruckenden Gesamterlebnis. In völliger Dunkelheit entführen Alltagsgeräusche und Naturlaute aus Westafrika die Zuhörer auf einen anderen Kontinent und in eine andere Welt der Wahrnehmung. Ähnlich wie bei »Dialog im Dunkeln« lässt sich so hautnah nachempfinden, wie das blinde Musikerpaar künstlerisch und menschlich seinen Weg fand.
Amadou & Mariam
Amadou Bagayoko guitar, vocals
Madou Diabaté kora
Yao Dembélé double bass
Boubacar Dembélé percussion
Mamani Keïta backing vocals
Mariam Doumbia vocals
Yves Abadi drums
Aly Keïta balafon
Idrissa Soumaoro backing vocals
»Eclipse«
Ein Konzert in völliger Dunkelheit
Eine akustische Reise nach Mali
Veranstalter: HamburgMusik gGmbH
Seit 1908 ist die Laeiszhalle ein zentraler Treffpunkt für das Hamburger Musikleben. Der Große Saal der Laeiszhalle im neobarocken Ambiente fasst über 2.000 Besucher. (Bitte beachten Sie: Die Laeiszhalle befindet sich 3 km entfernt von der Elbphilharmonie.)
Kinderwagen, Rollatoren, Stockschirme, Taschen ab Größe DIN A3 (42 cm × 30 cm) sowie Sportrucksäcke, -taschen und Reisegepäck müssen an der Garderobe abgegeben werden.
Jacken und Handtaschen dürfen mit in den Saal genommen werden.
Die Damentoiletten befinden sich hinter den Garderoben im Parkett, 1. und 2. Rang. Herrentoiletten gibt es auf halber Ebene zwischen den Etagen, ebenfalls hinter den Garderoben.
Eine barrierefreie Toilette steht im Parkett links hinter der Garderobe zur Verfügung.
Laeiszhalle Hamburg
Johannes-Brahms-Platz
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zu erreichen.
Die nächstgelegenen Haltstellen sind:
U2: Gänsemarkt / Messehallen
U1: Stephansplatz
Bus 3, X35, 112: Johannes-Brahms-Platz
Bus X3: U Gänsemarkt (Valentinskamp)
Bus 4, 5, 109: Stephansplatz
StadtRAD: Station Sievekingplatz / Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall / Welckerstraße
Je angefangene Stunde: € 4,50
Nachttarif (18–6 Uhr): maximal € 11
24-Stunden-Tarif: maximal € 30
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle befinden sich mehrere Baustellen, die die Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Elbphilharmonie und Laeiszhalle werden aus einer Hand betrieben, befinden sich aber 3 km voneinander entfernt.
Bitte planen Sie Ihren Besuch so, dass Sie spätestens 30 Minuten vor Beginn am Haupteingang sind, ein Nacheinlass für verspätete Besucher in den Saal kann nicht garantiert werden.
Der Eingang zum Kleinen Saal ist am Gorch-Fock-Wall.
Einlasszeiten Großer und Kleiner Saal:
Veranstaltungen ohne Einführung:
Foyers: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Veranstaltungen mit Einführung:
Foyers: 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
Saal: 15 Minuten vor Beginn der Einführung
Wenn für diese Veranstaltung eine Einführung angeboten wird, ist dies weiter oben unter PROGRAMM vermerkt.
Alle Säle sind auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich. Weitere Infos unter www.elbphilharmonie.de/barrierefreiheit.
Grundsätzlich ist das Fotografieren zu privaten Zwecken in der Laeiszhalle erlaubt. Dabei muss die Privatssphäre anderer Besucher:innen und der störungsfreie Konzertablauf gewahrt bleiben. Mitarbeiter:innen und Künstler:innen dürfen nicht fotografiert werden.
Das Aufzeichnen von Veranstaltungen auf Ton- oder Bildträger ist nicht gestattet.
Film- oder Fotoaufnahmen zu redaktionellen oder kommerziellen Zwecken müssen vorab durch die Pressestelle der Elbphilharmonie und Laeiszhalle genehmigt werden.
Merkliste
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