Elbphilharmonie Kleiner Saal

ABGESAGT: Malakoff Kowalski, Klavier

Dieses Konzert liegt in der Vergangenheit! 26 | 37 | 50 | 55
Dieses Konzert liegt in der Vergangenheit! 26 | 37 | 50 | 55

Pianopoet

Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie muss diese Veranstaltung abgesagt werden, es wird keinen Ersatztermin geben. Unter dem folgenden Link können Sie eine Erstattung Ihres Ticketpreises anfordern: Informationen zur Rückerstattung bei Veranstaltungsabsage

Malakoff Kowalski holt nach, worauf Fans aus Gründen schon sehr lange warten mussten: Er kommt erneut für ein Konzert in den Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Sein letztes Album »Onomatopoetika« hätte er längst vorstellen wollen. Aus Gründen kam es dazu bekanntlich nie. Nun ist es endlich soweit und auf dem Programm steht auch gänzlich neue Musik.

Neben seinen Soloalben komponiert Kowalski auch für Film und Theater; als Autor verfasst er leidenschaftliche, streitbare Zeitungskritiken; im Konzertsaal – am Flügel – herrscht außer dem Licht einer Leselampe völlige Dunkelheit. Das neue Album »Piano Aphorisms« vervollständigt nun eine Trilogie seiner Klaviermusik.

Als Einflüsse führt Malakoff Kowalski Brahms, Skrjabin und Frederic Mompou an; Jazz aus den 50er und 60er Jahren war ebenso formgebend für ihn. Seine eigene Musik – mittlerweile festgehalten auf sechs Alben – war zuletzt geprägt von reduziert-ruhigen, dabei aber dissonant-unaufgelösten klangmalereien sowie einer Tonsprache von konzentrierter Suggestivkraft. »Poetische, minimalistische Klaviermusik, die an Etüden von Satie oder Debussy denken lässt. Was Kowalski durchaus bewusst einsetzt. Wichtig sind ihm musikalische Pausen. Räume, in denen man versinken kann« (FAZ).

Mit seiner neuen Platte »Piano Aphorisms« vollzieht Malakoff Kowalski gegenwärtig die Abkehr vom Miniaturhaften hin zur größeren Form und präsentiert eine eruptive, düstere, widerspenstige Sonate in vier Sätzen, veröffentlicht als vierunddreißigminütiges durchgehendes Stück ohne Unterteilung. »Ein Plädoyer gegen die Pest der Playlist-Vergötterung, die sediert ist von Konformismus und hysterischer Angst vor Andersartigkeit.«

Neben den neuen Aphorismen stellt Malakoff Kowalski im Konzert auch Auszüge aus der postromantischen Klaviersuite »Onomatopoetika« (2020) und aus dem Album »My First Piano« (2018) vor.

Besetzung

Malakoff Kowalski Klavier

Veranstalter: Konzertdirektion Palme GmbH