Alan Gilbert
Video on Demand vom 1.9.2021
verfügbar bis 30.11.2021

Eröffnungskonzert der Saison 2021/22

Das NDR Elbphilharmonie Orchester und sein Chefdirigent Alan Gilbert feiern den Saisonauftakt mit einem amerikanischen Programm – zu Gast: Star-Cellist Yo-Yo Ma.

Ein Amerikaner in Paris? Nein, in Hamburg! Seit 2019 lenkt der gebürtige New Yorker Alan Gilbert die Geschicke des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Für das Eröffnungskonzert der Saison 2021/22 setzt er populäre Klassiker der amerikanischen Musikgeschichte sowie eine lang erwartete Uraufführung von Mark-Anthony Turnage aufs Programm und gibt damit einen Ausblick auf das große NDR-Festival »Age of Anxiety« im Februar. Auch mit dem Weltklasse-Cellisten Yo-Yo Ma, einem langjährigen Freund Gilberts, kommt ein ausgewiesener Pionier musikalischer Völkerverständigung nach Hamburg.

 

»Meine Leidenschaft ist fast weniger die Musik als mehr ihre Menschen. Die Beschäftigung mit Musik ist immer auch eine Auseinandersetzung mit Menschen und einer bestimmten Zeit.«

Yo-Yo Ma

Besetzung

NDR Elbphilharmonie Orchester

Yo-Yo Ma Violoncello

Dirigent Alan Gilbert

Programm

Leonard Bernstein
Symphonic Dances from »West Side Story«

Samuel Barber
Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 22

- Pause -

Mark-Anthony Turnage
Time Flies

George Gershwin
Ein Amerikaner in Paris / Sinfonische Dichtung

Alan Gilbert Alan Gilbert © Peter Hundert
Yo-Yo Ma Yo-Yo Ma © unbezeichnet

Zum Programm

Leonard Bernsteins »West Side Story«, die Shakespeares italienische Geschichte von Romeo und Julia in das New York der 1950er Jahre verlegt, war mit ihrer kühnen Mischung aus klassischer, abendländischer Musik, Progressive Jazz und lateinamerikanischen Rhythmen der Startschuss für die Entwicklung eines originär amerikanischen Musiktheaters.

Gershwins »Ein Amerikaner in Paris« lässt wiederum hören, was passiert, wenn ein Jazz-affiner New Yorker zu Gast in einer pulsierenden Metropole des »Alten Europa« ist. 

Rarität und Uraufführung

Einer der im eigenen Land anerkanntesten, bei uns allerdings unterrepräsentierten amerikanischen Komponisten des 20. Jahrhunderts war Samuel Barber. Dass er ganz großartige Musik neben seinem weltbekannten »Adagio for Strings« komponiert hat, beweist Yo-Yo Ma mit dem avancierten Cellokonzert von 1946.

Das vielseitige Programm der des Eröffnungskonzertes wird abgerundet mit der nachgeholten Uraufführung von Mark-Anthony Turnages »Time Flies«. Das Stück, das der britische Komponist als Reise um die Welt in drei Sätzen gestaltete – von London über Hamburg nach Tokio – , sollte eigentlich schon im vergangenen Jahr beim Jubiläumskonzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters zu dessen 70. Geburtstag erklingen. Umso erfreulicher, dass diese lang erwartete Uraufführung nun zum Saisonauftakt nachgeholt werden kann.

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